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Eurowings verlegt A330 von Köln nach Düsseldorf

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Eurowings Airbus A330-200, © eurowings

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KÖLN - Eurowings bündelt mit dem Winterflugplan 2018/19 ihre Langstreckenflüge in Düsseldorf. Nach übereinstimmenden Medienberichten will die Lufthansa-Tochter insgesamt 140 Übersee-Flüge monatlich ab Düsseldorf anbieten. Eurowings hat den Wegzug aus Köln/Bonn am Donnerstag bestätigt.

Sieben Langstreckenflieger vom Typ Airbus A330 sollen am DUS zusammengezogen werden. Vier davon werden vom Köln-Bonner Flughafen abgezogen, drei weitere verlegt Eurowings von Köln an den Flughafen München.

Die Konzernschwester Brussels Airlines wird für Eurowings zwei A340-300 und eine A330-300 in Düsseldorf auf früheren Air-Berlin-Linien betreiben. Mit der Bündelung der Langstrecken-Verbindungen schließe man Lücken im Düsseldorfer Angebot, die im Zuge der Air-Berlin-Pleite entstanden seien, hieß es von Eurowings.

Der Chef des Flughafens Köln/Bonn, Athanasios Titonis, war enttäuscht über den Abzug der großen Maschinen. "Wir bedauern, dass wir mit der Langstrecke ein attraktives Verkehrssegment im Winter verlieren, zumal dieses Produkt in Köln/Bonn aus der Taufe gehoben wurde und sich seitdem sehr erfolgreich entwickelt hat."

Zu den DUS-Zielen der Airline gehören New York und Fort Myers in den USA, Havanna, Cancún in Mexiko und zwei Flughäfen in der Dominikanischen Republik. Der Flughafen Düsseldorf hat laut Eurowings ein Einzugsgebiet von 18 Millionen Menschen.

Ausbau der A320-Flotte

Bei der Kurz- und Mittelstrecke will Eurowings ebenfalls schnell wachsen in der NRW-Landeshauptstadt: Statt jetzt 22 Flugzeugen sollen in Kürze 40 Maschinen in Düsseldorf stehen. 19 Flugzeuge stehen an der Heimatbasis Köln-Bonn, wo Eurowings nun auch Konkurrenz von Easyjet ins Haus steht.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte Ende 2017 angedeutet, in Düsseldorf eine Langstrecken-Ops für Eurowings hochzuziehen.

© aero.de, OTS | Abb.: Eurowings | 01.02.2018 09:07

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Beitrag vom 02.02.2018 - 19:20 Uhr
Auch dafür, vielen Dank.
Beitrag vom 02.02.2018 - 16:33 Uhr
kein Problem.

Die Rechte sind vererbbar um bsp Fusionen usw zu ermöglichen.

Wie angedeutet, kann LGW diese Rechte von der AB übernehmen ohne sie sofort zu bedienen (da gibt es Fristen und es fallen auch Ausfallkosten an).

Sollten diese Slots in den USA nicht binnen der Frist bedient werden, gehen sie zurück in den Vergabepool und werden entweder durch US Fluglinien übergangsweise genutzt oder halt dann an sich bewerbende ausländische Fluglinien zum Vergabetermin weitergegeben. Bewirbt sich keine Airline aus dem Kontigentbereich der weggefallenen Airline (bsp Europe oder hier Deutschland) um diese Slots, können diese auch komplett aus dem entsprechenden Kontingent fallen.

Die USA sind übrigens nur gegenüber ausländischen Airlines so restriktiv, US Amerikanische Airlines haben da ganz andere Konditionen.

Bei der Übernahme der LTU von der AB musste Flüge damals noch von ehemaligen LTU Piloten und unter LTU Flugnummer durchgeführt werden, auch das haben die USA vorgeschrieben. Erst nach einer gewissen Zeit durfte dann zunächst eine AB Flugnummer und dann auch eine reine AB Crew an Bord sein.
Beitrag vom 02.02.2018 - 16:19 Uhr
Super, vielen Dank für die ausführlichen Hintergründe.
Interessant wäre noch zu wissen, ob die Rechte zwischen den Vergabestichtagen nur von Airline A zu Airline B weitergereicht werden können oder, wenn Airline A kurz nach Stichtag pleite geht die Rechte dann verwaist für ein Jahr brach liegen. Oder kann man sich zwischendurch um diese bemühen. Der Airport, die Region usw. wollen ja wieiterleben und Geld verdienen. Das erscheint mir, genau wie Sie sagen, sehr restriktiv (kompliziert und unpraktisch)
Danke, dann lass ich Sie in Ruhe.


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