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Airbus A321LR zieht nach Toulouse um

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Airbus A321LR Erstflug, © aero.de

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HAMBURG - Der erste Airbus A321LR flog am Donnerstag, einen Tag nach seinem erfolgreichen Erstflug in Finkenwerder, aus Hamburg nach Toulouse, wo seine weiteren Tests stattfinden.

Die A321LR, Registrierung D-AVZO, war als Flug "AIB 7877" unterwegs nach Südfrankreich. Airbus hatte am Mittwoch am Rande des Erstflugs in Hamburg angekündigt, dass die in Hamburg endmontierte A321LR ihre weitere Erprobung und Zulassung in Toulouse absolvieren werde.

Airbus-Testflugchef Patrick du Ché hatte erläutert, dass die A321LR dort zunächst Tests ihrer veränderten Türen absolviere, danach Tanktests mit bis zu drei Zusatztanks im Frachtraum und schließlich Langstreckentestflüge.

In der Kabine sind, neben einer Ingenieurstation, bereits Passagiersitze installiert, auf denen sich Passagier-"Dummies" befinden. Diese röhrenartigen Gebilde strahlen, elektrisch beheizt, die Hitze der spätereren Passagiermenge in einer voll besetzten Kabine ab, so dass die Ingenieure die Klimaanlage testen und justieren können.

Die neue Version der A321neo darf dank veränderer Türen und vergrößerter Notausgänge mit verbreiterten Notrutschen bis zu 250 Passagiere befördern. Airbus hat zunächst eine Bestuhlung mit bis zu 240 Sitzen angekündigt, die eventuell noch auf 244 Sitze gebracht werden kann.

30 Testflüge, 100 Flugstunden

Dank neuester neo-Triebwerke und ihrer von 89 auf 97 Tonnen erhöhten maximalen Startmasse kann die A321LR neben Passagieren auch mehr Kerosin mitnehmen und schafft damit Transatlantikreichweite. 100 Flugzeuge der neuen Version sind bereits bestellt.

Sie soll nach etwa 30 Testflügen und rund 100 Flugstunden bis Jahresmitte zugelassen sein und danach an einen ungenannten Kunden, möglicherweise TAP Portugal, ausgeliefert werden.
© FLUG REVUE - Sebastian Steinke | 02.02.2018 08:56

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Beitrag vom 06.02.2018 - 14:05 Uhr

War das jetzt verständlich?

Aber ja, ich habe einen wunden Punkt getroffen.
Beitrag vom 05.02.2018 - 18:58 Uhr
@paulTU154
Ihr Nick lässt auf eine Affinität zur TU 154 schliessen. Als Tu 154M besass sie eine RW von 6600km und Kabinenbreite von max 3,58m. A321LR 3,7m Kabinenbreite und ca 6900km RW.

Inwieweit also ihre Abneigung zu SA auf Langstrecke mit Ihrem Nick kollediert dürfte deutlich werden.

Dieser Beitrag wurde am 05.02.2018 19:00 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 05.02.2018 - 12:13 Uhr
Worin begründet sich aus Ihrer Sicht der Komfort-Gewinn des 2. Ganges? Entscheidend ist für mich persönlich am Ende der Raum, den ich zum Sitzen habe, also Abstand und Breite. Bei der Breite ist eine 787 mit 9 Sitzen gefühlt enger als ein A321 mit 6 Sitzen nebeneinander. Ich bin kürzlich PRA-DOH mit A320 geflogen (ca. 6 Stunden Flugzeit) und konnte dort keinen Nachteil zum Weiterflug im A333 erkennen.

Sorry für meine verspätetete Antwort. Für mich ist u.a. das "Raumgefühl" bei längeren Strecken wichtig und dann sitzt man ja auch nicht die gesamte Flugzeit auf seinem Platz, man will sich auch mal bewegen/ "spazieren gehen" - was in einem Flieger mit zwei Gängen in der Regel einfacher ist. Aber ich möchte noch einmal betonen, das ist mein subjektives Empfinden.

Jemals mit der B757 über den Teich geflogen bei einer der US Airlines?

Ich halte das mit dem 2. Gang für Quatsch, denn ich kenne keine Reisenden die im Widebody zwischen den Gängen wechseln.
Wie ein voll bestuhlte rund besetzter raum mehr raumgefühl geben soll ist mir ein rätsel.
Sitzbreite, Sitzabstand, Sitz, Service, IFE, Lärm sind die Faktoren, und der 2. Gang spielt kaum eine Rolle.

Dazu kommt: Der Mehrheit der PAX ist es egal in welchem Flieger man sitzt, wieso sollte es also eine Abneigung gegen SAs geben wenn es den Kunden schon egal ist ob man gequetscht in einer B787/B777 eco sitzt oder bequem in einer A380?


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