Luftverkehrspolitik
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Nächste GroKo will Ticketsteuer (vielleicht) abschaffen

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Lufthansa Airbus A320neo, © Deutsche Lufthansa AG

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BERLIN - Bei den Koalitionsverhandlungen machen sich Verkehrsexperten von Union und SPD für eine schrittweise Abschaffung der nationalen Luftverkehrsteuer stark.

Zu fairen Rahmenbedingungen für die Luftverkehrswirtschaft gehöre die Entlastung der Unternehmen von "einseitigen nationalen Kosten", heißt es in einem Zwischenstand bei den Koalitionsverhandlungen.

Ein entsprechendes Papier liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Die Luftverkehrsteuer solle in dieser Legislaturperiode schrittweise abgeschafft werden.

In der Vergangenheit hatte es immer wieder politische Vorstöße von Verkehrspolitikern von Union und SPD gegeben. Dies war aber vor allem auch am Widerstand auch der Haushaltspolitiker gescheitert.

Bei den Koalitionsverhandlungen dürften beim Thema Finanzen allerdings Steuerausfälle bei einer Abschaffung der Steuer eine Rolle spielen. Die Luftverkehrssteuer oder Ticketsteuer wird seit dem 1. Januar 2011 bei jedem Abflug von einem deutschen Flughafen erhoben.

Abhängig von der Entfernung des Reiseziels gilt eine von drei Stufen. Der Fiskus verdient an der Steuer rund eine Milliarde Euro pro Jahr. Die Branche fordert die Abschaffung der Steuer seit langem.
© dpa-AFX, aero.de | 02.02.2018 14:11

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Beitrag vom 17.02.2018 - 17:45 Uhr
Bevor Sie vor Freude platzen ;-) ...
Ich hab nur mal kurz reingeschaut, wie gesagt ich habe keinen Vertag mit BDL oder anderen Gruppierungen.

Fragliche Faktendarstellungen/Zahlen von der bdl.aero Homepage (Abruf heute)
 https://www.bdl.aero/de/themen-positionen/sicherheit/luftqualitat-im-flugzeug/
Nur aus Interesse, was genau finden Sie fraglich?

Im BDL Zitat haben Sie den nächsten Satz vergessen, der sagt das man Zahlen aus 2012 verwendet
"Die Ausgaben der mit dem Flugzeug nach Deutschland einreisenden ausländischen Gäste sichern hierzulande – jenseits der Luftverkehrswirtschaft – die Arbeitsplätze von 322.000 Menschen, zum Beispiel in der Gastronomie und dem Beherbergungsgewerbe (direkt) sowie bei deren Vorleistungserbringern (indirekt).Dies ergibt eine Berechnung für das Jahr 2012, die DIW Econ im Grundlagengutachten für ein Luftverkehrskonzept der Bundesregierung erstellt hat. Diese Ergebnisse decken sich mit Berechnungen (ebenfalls für das Jahr 2012) von Professor Dr. Richard Klophaus (Zentrum für Recht und Wirtschaft des Luftverkehrs) für den BDL".

Beim BMWi Verwendet man die der Studie von 2015. Kann man das dann noch vergleichen?
Beide verwenden die Studie des gleichen Anbieters, also keine eigene.

Wenn das für Sie als Beleg reicht soll es mir recht sein, aber unter verlogen habe ich eine andere Vorstellung.

Dieser Beitrag wurde am 17.02.2018 18:24 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 17.02.2018 - 14:14 Uhr
Meine Antwort dazu kennen Sie. Da Sie ja die ganze BDL als verlogenen Haufen darstellen nehmen Sie doch einfach die Daten, von denen Sie wissen, dass sie falsch sind. Einfacher geht’s nicht. Den Tipp mit den Jahreszahlen hab ich doch schon gegeben. Wenn Sie sich so intensiv mit der BDL
beschäftigen wissen Sie ja, dass da so viel Statistken gar nicht sind. Irgendwie müssen Sie ja zu Ihrer Erkenntnis gekommen sein. Warum winden Sie sich so?

Irgendeine? OK, ich stelle was zusammen.

Sorry für die späte Antwort, war gesundheitlich ein paar Tage offline...

Fragliche Faktendarstellungen/Zahlen von der bdl.aero Homepage (Abruf heute)
 https://www.bdl.aero/de/themen-positionen/sicherheit/luftqualitat-im-flugzeug/

Die auf diese Weise gefilterte Kabinenluft ist sauberer als die Luft in jedem Wohn- oder Geschäftsgebäude.
Deshalb wird jeder Vorfall, bei dem merkwürdige Gerüche an Bord auftreten – und sei es ein verbranntes Brötchen – genau untersucht. Die Piloten und Flugbegleiter melden solche Vorfälle nicht nur ihren Fluggesellschaften, sondern auch der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU).

Bedeutung des Luftverkehrs im Tourismusgewerbe:
 https://www.bdl.aero/de/themen-positionen/wirtschaft/bedeutung-des-luftverkehrs/
vs.
 https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2017/20170621-wirtschaftsfaktor-tourismus-traegt-ueber-3-mrd-zur-wertschoepfung-deutschlands-bei.html

BDL:
Die Ausgaben der mit dem Flugzeug nach Deutschland einreisenden ausländischen Gäste sichern hierzulande – jenseits der Luftverkehrswirtschaft – die Arbeitsplätze von 322.000 Menschen, zum Beispiel in der Gastronomie und dem Beherbergungsgewerbe (direkt) sowie bei deren Vorleistungserbringern (indirekt).
BMWi:
Im Jahr 2015 bot die deutsche Tourismusbranche 2,92 Millionen Menschen einen Arbeitsplatz
Mit 224,6 Milliarden Euro entfielen 2015 mehr als 78 Prozent des gesamten touristischen Konsums in Deutschland auf inländische Reisende. Ausländische Besucher gaben 39,6 Milliarden Euro (13,8 Prozent) aus.

D.h. ausländische Gäste _insgesamt_ sorgen in DE für die genannten 320.000 Arbeitsplätze.
Der Anteil an Flugpassagieren darunger beträgt aber nur etwa 40%.
D.h. der BDL stellt den Anteil etwa doppelt so hoch dar wie er ist.

Und nochmal, als Lobbyorganisation muss der BDL so arbeiten. Das ist sein Job. Man kann sich aber halt nicht auf den BDL berufen, wenn man Fakten belegen möchte.





Dieser Beitrag wurde am 17.02.2018 14:17 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 08.02.2018 - 09:00 Uhr
Meine Antwort dazu kennen Sie. Da Sie ja die ganze BDL als verlogenen Haufen darstellen nehmen Sie doch einfach die Daten, von denen Sie wissen, dass sie falsch sind. Einfacher geht’s nicht. Den Tipp mit den Jahreszahlen hab ich doch schon gegeben. Wenn Sie sich so intensiv mit der BDL
beschäftigen wissen Sie ja, dass da so viel Statistken gar nicht sind. Irgendwie müssen Sie ja zu Ihrer Erkenntnis gekommen sein. Warum winden Sie sich so?

Irgendeine? OK, ich stelle was zusammen.


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