MSN001
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Airbus testet größere A350-Sharklets

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Airbus A350 Winglet, © Airbus A350 Winglet

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TOULOUSE - Airbus testet an der A350 vergrößerte Sharklets. Die optimierten "Endscheiben" an den Flügelspitzen könnten die Reichweite des Zweistrahlers nochmals leicht erhöhen. Noch gibt es keine offiziellen Fotos oder weitere Angaben zu den neuen Flügeloptimierungen.

Seit Mitte Oktober wurde A350-Prototyp MSN001 in und über Toulouse mit vergrößerten Sharklets beobachtet. Die neuen Sharklets sind geschätzt einen halben Meter länger und ähneln nicht mehr so stark Haifischflossen, wie die serienmäßigen Sharklets, sondern mehr der an der A320neo verwendeten Bauweise.

Winglets, oder die hier von Airbus als Sharklets bezeichnete Endscheiben, senken den induzierten Widerstand am Flügel und damit den Kraftstoffverbrauch, indem sie die Strömung an den Flügelspitzen verbessern.

Airbus hatte in der Vergangenheit immer wieder unterschiedliche Sharklet-Bauarten untersucht und verglichen, darunter an der A320neo. Je größer die Sharklets sind, desto mehr muss die innere Flügelstruktur dafür verstärkt werden. Außerdem ändert sich die Steigleistung und die Reichweite, so dass auch die Software der Bordelektronik angepasst werden muss.
© FLUG REVUE - Sebastian Steinke | Abb.: Airbus | 25.10.2017 17:38

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Beitrag vom 27.10.2017 - 00:11 Uhr
Bei der boeing 737 bringt der split scimitar 2-3%spritersparnis gegenüber dem blended winglet,das war der vorgänger,kann auch mit wenigen Handgriffen zum split scimitar umgebaut werden,was enorme kosten spart die wurden in 4monaten entwickelt und nach 13monaten zugelassen,
Die neuen sharklets wie Airbus sie benennt werden im rahmen des luftfahrtprogramms 7“clean Sky“ entwickelt das projekt modul ist(WATE) winglets active trailing edge ,wenn es jemanden interessiert,hab auch ein foto von dem prototypen,darf es aber nicht hochladen ist urheberrechtlich geschützt.
Beitrag vom 26.10.2017 - 20:29 Uhr
ich glaube hier kann man die neuen sehen ...

 https://twitter.com/Frenchpainter/status/923488106329858048
Beitrag vom 26.10.2017 - 12:52 Uhr
@nessie
Die beschriebenen von Altmetallflieger sind Zukunftsmusik und nicht die aus dem Bericht. Es geht hier um 1,2% mehr Effizienz bei der A359 auf 5000nm bzw. 1,4% bei der A35K. Diese entstehen durch eine Verlängerung um 50cm und leicht angepassten Neigung der aktuellen Starklets. Sie sind auch schon zusehen, sie wurden gespottet gestern auf einem Testbed, allerdings gibts noch keine offiziellen Bilder zumindestens nicht von Airbus.

Ob es die gleichen Veränderungen der A359ULR sind ist bis jetzt noch offen. Airbus hatte auch mal von der Veränderung des Flügels gesprochen, aber wie viel der Twist bringen sollte weiß ich nicht, dachte aber damals das wäre für die ULR der 1% der da entsteht.


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