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Niki-Betriebsrat sieht Nachbesserungen bei Lauda-Plan

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Niki Airbus A321, © Ingo Lang

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WIEN - Die Belegschaft der insolventen Fluglinie Niki sieht positive Aspekte beim nachgebesserten Kaufangebot von Airline-Gründer Niki Lauda.

Lauda habe sich zum Standort bekannt, Gesprächsbereitschaft über einen Kollektivvertrag signalisiert sowie erklärt, dass alle rund 1.000 Beschäftigten ein Angebot erhalten werden, sagte Betriebsratschef Stefan Tankovits am Dienstag im "Ö1-Morgenjournal".

Außerdem beinhalte der Kauf auch die Finanzierung der Gehälter bis zur Wiederaufnahme des Flugbetriebs, sagte Tankovits. Laut Tankovits haben bisher 50 bis 100 Flugbegleiter Niki verlassen, sehr viele der rund 220 Piloten seien derzeit in Auswahlverfahren und hätten Angebote von anderen Fluggesellschaften.

Die Niki-Belegschaft hätte Tankovits zufolge die Übernahme der Fluglinie durch den britisch-spanischen Konzern IAG bevorzugt. Zahlreiche Mitarbeiter hatten eine entsprechende Petition unterzeichnet.

Da der 68-jährige Ex-Rennfahrer im österreichischen Verkaufsprozess sein Angebot aufgestockt habe, sei er wohl tatsächlich nun Bestbieter, sagte Tankovits. "Dementsprechend werden wir jetzt mit dem Ergebnis arbeiten müssen."

Im zweiten Insolvenzverfahren hatte Lauda am frühen Dienstagmorgen einstimmig vom österreichischen Gläubigerausschuss den Zuschlag erhalten. Damit wurde der im deutschen Verfahren bisher geplante Verkauf an IAG hinfällig.
© dpa-AFX, aero.de | 23.01.2018 09:48


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