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Sukhoi baut neuen 75-Sitzer

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Superjet 100 in Paris LeBourget 2009, © aero.de

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SINGAPUR - Sukhoi entwickelt eine kürzere Version des Superjets. Die Maschine soll 75 Passagiere transportieren können. Der Chef des Flugzeugherstellers, Alexander Rubtsov, sieht dafür gute Verkaufschancen in den USA.

Das berichtet "Flightglobal". Demnach schwankten Sukhoi und United Aircraft zwischen der Möglichkeit, das Modell zu vergrößern oder zu verkleinern. Die Großbestellung eines russischen Kunden von 100 Maschinen des kleineren Modells habe den Ausschlag für die kürzere Variante gegeben.

Derzeit gibt es bereits das Sukhoi Superjet-Modell mit 95 Sitzen. Der Verkaufserfolg ist mäßig. Zuletzt machten die Maschinen Schlagzeilen, weil der mexikanische Billigflieger Interjet vier relativ junge Exemplare momentan ausschlachtet, um seine Flotte mit den Ersatztteilen zu versorgen.

Ein Sukhoi Superjet mit 75 Sitzen könnte in Konkurrenz zum Embraer E175-Regionaljet treten. Mit der Entscheidung, in einen neuen 75-Sitzer zu investieren, schwimmt Sukhoi gegen den Strom.

Denn der Trend im Regionaljet-Markt geht derzeit eher dahin, die Flugzeuge zu vergrößern: etwa mit dem Embraer 195-E2, der bis zu 120 Passagiere aufnehmen kann oder mit der Bombardier CSeries, die als CS300 zu 160 Passagiere fasst.
© aero.de (boa) | 07.02.2018 13:57

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Beitrag vom 10.02.2018 - 10:26 Uhr
@ForzaRWE

Danke für Ihre Beiträge, sie haben offensichtlich meine Frage / Anliegen verstanden.

Interessanter Link. Aber wo entnehmen Sie dort, dass 2016 und 2017 insgesamt 19 auf Halde gebaut wurden. Ich kann nur "fliegt" (letaet) oder "verleast" (lising) bei div. Gesellschaften (meistens Aeroflot) finden. Aber mein russisch ist auch schon etwas eingerostet.

Weil die genannten Flugzeuge eben immer noch beim Hersteller aufgeführt und keiner Airline zugeordnet sind. Trifft vllt. nicht auf solche zu, die gerade erst ihren Erstflug hatten (Ende 2017), aber es sind doch einige White Tails dabei, im wahrsten Sinne des Wortes.


Danke für die Erläuterung. Jetzt habe ich es auch gesehen. Würden dann ja bedeuten, es müsste eigentlich auch Ersatzteile geben, oder?

Ich möchte mich hier gar nicht auf die eine oder andere Seite schlagen. Verstehe die Aufregung ehrlich gesagt nicht.

Sie sollen sich auch überhaupt nicht "auf eine Seite" schlagen. Bleiben Sie Sie selbst, bei Ihrer Meinung und im Tonfall weiter so angenehm.
Selbst wenn Sie mal nicht einer Meinung sein sollten, so ist das völlig okay zu diskutieren.

Aufregung kann schon mal sein, und auch eine scharfe Diskussion ist okay. Aber nicht okay sind persönliche Angriffe, Tatsachenverdrehen, Beiträge falsch wieder geben, Beleidigungen und Beschimpfungen, sowie ein "von oben herab" Tonfall. Wie das leider in den Foren ab und zu vorkommt (da war das hier noch harmlos...).

Und ein bisschen Humor und eine Prise Ironie würzen so eine Diskussion doch auch manchmal... .
Beitrag vom 10.02.2018 - 01:11 Uhr
"Der Verweis der Redaktion auf Interjet (und die angeblichen Probleme mit Ersatzteillieferungen) ist m.E. Spekulation, genauso wie meine Andeutung, das Interjet möglicherweise auch Finanzprobleme haben könnte."

Da steht "der Verweis der Redaktion... ist m.E Spekulation" und nicht "der CEO von Interjet spekuliert" .

Jetzt wird es abstrus, wie kann die Redaktion über etwas spekulieren, der CEO dies gleichzeitig bestätigen und beide Unrecht haben?

Wieso kann eine Redaktion nicht spekulieren? Wir wissen alle, was unsere Medien so manchesmal daherschreiben. Und was bestätigt der CEO? Für mich gibt er ein ziemlich schwammiges Statement, das man so oder so deuten kann.

Abstrus ist, das Sie sich offensichtlich immer mehr in Ihren Falschinterpretationen und Halbzitaten verwirren und den Durchblick in dieser Diskussion komplett verloren haben.

Und wo bitte "spekuliere ich auf eine Pleite" ? Ich schrieb: es ist ebenso Spekulation (von mir) "... genauso wie meine Andeutung, das Interjet möglicherweise auch Finanzprobleme haben könnte. " Konjunktiv!

Sie schreiben oben,

Hat Interjet nicht Finanzprobleme?

Das ist kein Konjunktiv. Darauf habe ich Ihnen genatwortet inkl einem Indiz dafür warum das eher unwahrscheinlihc ist.

Richtig, das ist kein Konjunktiv, sondern eine Frage, deshalb steht nämlich auch ein Fragezeichen dahinter. Sie haben mit einem "Indiz" geantwortet und ich finde ein "Indiz" nicht eben als eindeutig und unwiderlegbar. Und das habe ich geäussert.
Und wums, schon wird aus Ihrer Sicht aus meiner Frage eine Behauptung.
Eine sehr interessante Diskussionsstrategie, die aber eher meine These vom "Rechthabenwollen" bestätigt.

es geht um SUKHOI und nicht um Interjet.

Aber wie schon vermutet:
Sie wollen ja unbedingt Recht haben.

Nein brauche ich nicht. Aber sie könnten mal etwas argumentativ belegen oder widerlegen, aber das gelingt Ihnen in keiner Diskussion in diesem Forum.

Wenn Sie meinen. Ich sehe das anders. Aber das ist hier nicht das Thema.

Es geht im Aero.de- Artikel um Sukhoi und auch um ein Beispiel welches Interjet heißt, und nur auf dieses Beispiel und ihre gezielt zu diesem gestellte Frage habe ich meine Antwort bezogen. Denn sie fragen gezielt nach Interjet und NICHT nach Sukhoi. Später geht es dann, nach ihrem Verständnis nur um Sukhoi, obwohl sie nach etwas ganz anderem gefragt haben, ihnen aber die Antwort mutmaßlich nicht gepasst hat.

Ich habe in diesem Forum an den Verfasser des ersten Beitrages (nicht an Sie) die Frage gestellt "Woher ist die Information, dass Interjet die Flieger "ausschlachten" muss, weil es keine ErsTzteile gibt?", also ob es für die These, das SUKHOI keine Erstazteile liefern kann, noch andere Quellen bzw. Belege gibt. Eben weil ähnliche Probleme von anderen Airlines, die dieses Flugzeug ebenfalls fliegen, meines Wissens nicht bekannt sind. Und ich stellte die Frage, ob es nicht möglicherweise auch daran liegen könnte, das INTERJET vielleicht Finanzprobleme hat (Frage - weil Fragezeichen und keine Behauptung).
Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

Zitat.

Woher ist die Information, dass Interjet die Flieger "ausschlachten" muss, weil es keine ErsTzteile gibt?

Guckst du hier.

 http://www.aero.de/news-28379/Interjet-.html

Steckt Interjet nicht auch in finanziellen Nöten?

Sie antworteten mit einem Verweis auf einen Artikel bei Aero.de, der sich ebenfalls nur auf Vermutungen stützt und den ich bereits kannte. Ich zitiere aus diesem: "Wartung und Ersatzteilversorgung gestalteten sich allerdings deutlich zäher als erwartet, räumt Interjet-Chef Jose Luis Garza ein." Da steht nicht: SUKHOI kann keine Ersatzteile liefern. Und später kann man dann noch lesen: "Garza will die Stilllegung der vier Superjet nicht als Symptom klammer Kassen bei Interjet verstanden wissen." Und eben das kann man auch so oder so interpretieren - ist in jedem Fall Spekulation. Aber genau das veranlasste meine o.g. zweite Frage (FRAGE - nicht Behauptung).

Wohl nicht, die holen massig Flugzeuge bei Airbus ab

Interessant, Sie schreiben "Wohl nicht...", also sind Sie offensichtlich wohl selber nicht so 100%ig davon überzeugt... !?

So das wars für mich. Wie schrieben Sie (sinngemäß) in einen anderen Forum, wo Ihre Argumentation auch nicht von allen geteilt wurde: Erinnern Sie sich an meine Worte.
Das ist auch für mich hier eine gute Abschlußbemerkung.

Dieser Beitrag wurde am 10.02.2018 02:36 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 09.02.2018 - 18:37 Uhr
@ForzaRWE

Danke für Ihre Beiträge, sie haben offensichtlich meine Frage / Anliegen verstanden.

Interessanter Link. Aber wo entnehmen Sie dort, dass 2016 und 2017 insgesamt 19 auf Halde gebaut wurden. Ich kann nur "fliegt" (letaet) oder "verleast" (lising) bei div. Gesellschaften (meistens Aeroflot) finden. Aber mein russisch ist auch schon etwas eingerostet.

Weil die genannten Flugzeuge eben immer noch beim Hersteller aufgeführt und keiner Airline zugeordnet sind. Trifft vllt. nicht auf solche zu, die gerade erst ihren Erstflug hatten (Ende 2017), aber es sind doch einige White Tails dabei, im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich möchte mich hier gar nicht auf die eine oder andere Seite schlagen. Verstehe die Aufregung ehrlich gesagt nicht.

Dieser Beitrag wurde am 09.02.2018 18:50 Uhr bearbeitet.


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