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Lufthansa legt im Februar weiter zu

FRANKFURT - Die Lufthansa hat im Februar in ihrem Flugbetrieb weiterhin von der Air-Berlin-Pleite profitiert. Nach der Übernahme von Teilen des insolventen Konkurrenten beförderte Europas größte Fluggesellschaft samt ihren Töchtern wie Swiss, Austrian Airlines und Eurowings knapp 8,8 Millionen Passagiere.

Das waren 13,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Erneut konnten alle Gesellschaften des Konzerns zulegen.

Durch den Wegfall des Konkurrenten hatte Lufthansa zum Jahresstart von einem positiven Preisumfeld gesprochen. Nun berichtete das Unternehmen für Februar von einem stabilen Trend bei den währungsbereinigten Durchschnittserlösen.

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Dabei blieben in den Fliegern des gesamten Konzerns weniger Plätze unbesetzt als noch vor einem Jahr: Die Sitzauslastung stieg um 1,2 Punkte auf 76,2 Prozent.

Das stärkste Plus der Lufthansa-Netzwerker lieferte Austrian, die sich um 16,2 Prozent auf 742.000 Passagiere steigerte und ihre Auslastung um 6,1 Punkte auf 72,7 Prozent verbesserte. Bei Brussels Airlines, für die Lufthansa  eine Integration in Eurowings vorsieht, gingen 636.000 Passagiere ein Bord - ein Zuwachs von 16,5 Prozent.

Fracht bleibt stark

Auch im Frachtgeschäft konnte der Konzern weiter zulegen. Die Verkehrsleistung stieg auf 828 Millionen Tonnenkilometer. Die Auslastung der Frachträume erhöhte sich um 0,2 Punkte auf 71,1 Prozent. Lufthansa-Cargo-Chef Peter Gerber sieht kurzfristig kein Ende des Aufwärtstrends im Warenverkehr.

Am Markt verschreckten aber offenbar die Aussagen zur Preisentwicklung. Die Papiere drehten in die Verlustzone und sackten binnen weniger Minuten auf minus 2,86 Prozent ab.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Lufthansa | 09.03.2018 14:26


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