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Ryanair will nur mit Verdi verhandeln

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Ryanair Boeing 737-800, © Ingo Lang

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FRANKFURT - Beim Billigflieger Ryanair zeichnen sich Tarifverhandlungen für die in Deutschland stationierten Flugbegleiter ab.

Die DGB-Gewerkschaft Verdi will Mitte Mai erstmals mit den Iren über einen entsprechenden Vertrag verhandeln, wie sie am Montag in Berlin mitteilte. Die Fluggesellschaft habe als ersten Schritt Verdi als gewerkschaftliche Vertretung der deutschen Flugbegleiter anerkannt.

Die konkurrierende Kabinengewerkschaft Ufo hat nach Angaben ihres Tarifexperten Nicoley Baublies kein derartiges Angebot erhalten. Ryanair wolle offenbar mit den zahmeren Flächengewerkschaften sprechen und nicht mit den Berufsgenossenschaften, sagte Baublies.

Dabei habe der erste Warnstreik der portugiesischen SNPVAC-Kollegen im April ermutigende Ergebnisse gebracht. "Die Ryanair-Beschäftigten haben die Angst verloren und sind verstärkt bereit, sich gewerkschaftlich zu organisieren."

Ufo werde zum Sommer Aktionen folgen lassen, die Ryanair zeigten, dass sie mit einem Verdi-Abschluss nicht die gewünschte Sicherheit vor Streiks erhalte.
© dpa-AFX, aero.de | 23.04.2018 15:03


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