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USA und VAE einigen sich über Marktzugang

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Emirates Boeing 777-300ER, © Ingo Lang

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WASHINGTON - Die Vereinigten Staaten und die Vereinigten Arabischen Emirate legen ihren Konflikt um Marktzugang für Emirates und Etihad Airways in die USA bei.

Mit 50 Milliarden US-Dollar Subventionen sollen Eignerstaaten in den letzten zehn Jahren Emirates, Etihad Airways und Qatar Airways gepäppelt haben - behauptet zumindest die Allianz Partnership for Open and Fair Skies, in der Delta, American und United die Axt an liberale Open Skies-Abkommen mit den Golfstaaten legten.

Katar kam den Vereinigten Staaten im Januar entgegen: Qatar Airways wird nach transparenten Standards bilanzieren und auf Flüge in fünfter Freiheit aus Europa in die USA verzichten.

Ähnliche Eckpunkte soll auch die freiwillige Übereinkunft widerspiegeln, mit der die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Luftverkehrsbeziehungen ergänzen. Bestehende Emirates-Flüge unter fünfter Freiheit über Mailand und Athen in den Großraum New York bleiben demnach unangetastet, weitere sollen vorerst aber nicht hinzukommen.

Scott Reed, Sprecher der Partnership for Open and Fair Skies, pries das durchgesickerte Verhandlungsergebnis als "Gewinn für amerikanische Jobs". Direktverbindungen der Golfairlines nach Europa oder Asien seien auf den gegenwärtigen Umfang "eingefroren" worden.

Emirates-Chef Tim Clark hatte zuletzt gedroht, Aufträge seiner Airline über 150 Boeing 777X zu streichen, sollten die USA Marktzugangsregeln einseitig ändern.
© aero.de | 14.05.2018 12:25


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