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Fluggast rastet bei Einreise an Frankfurter Flughafen aus

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Flughafen Frankfurt, © Fraport AG

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FRANKFURT - Eine Tür der automatischen Grenzkontrolle öffnete sich nicht schnell genug - da rastete ein Fluggast am Frankfurter Flughafen aus. Zuerst warf sich der Mann mit der Schulter gegen die Durchgangstür, um sie gewaltsam zu öffnen.

Als Bundespolizisten ihn aufforderten, das zu unterlassen, beschimpfte er sie lautstark und zeigte ihnen den Hitlergruß.

Der 64-jährige Franzose, der nach seiner Einreise aus dem kolumbianischen Bogota in die EU das automatisierte Verfahren nutzte, war dabei selbst schuld an der Verzögerung: Er hatte nicht den notwendigen Abstand zur Kamera eingehalten, die sein Gesicht mit dem Passbild abglich, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Donnerstag mitteilte.

Mit seinem Hitlergruß hat er sich zusätzlichen Ärger eingehandelt: Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wurde eingeleitet.

Erst nach Zahlung einer Sicherheitsleistung von 600 Euro für die voraussichtlichen Kosten des Strafverfahrens konnte er seine Reise nach Lyon fortsetzen.
© dpa | 17.05.2018 12:28


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