Flugsicherung
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FAA ebnet den Weg für neue Überschallgeneration

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Boom Supersonic, © Boom Supersonic

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WASHINGTON - Die amerikanische Flugsicherheitsbehörde FAA will die Lärmemission von Überschallflugzeugen regeln und damit die Markteinführung einer neuen Generation dieser Jets voranbringen. Neben Boom Technology arbeitet nun auch Lockheed Martin an einem leiseren Überschallflieger.

Lockheed Martin hat im April einen Vertrag mit der NASA mit einem Volumen von 247 Millionen US-Dollar geschlossen, in dessen Rahmen das Unternehmen ein leises Ultraschallflugzeug entwickeln will.

Auch Boom Technology tüftelt mit der Finanzkraft des Virgin Atlantic-Milliardärs Richard Branson und der Unterstützung von Japan Airlines an einem neuen Überschallflieger. Das Unternehmen Aerion des Milliardärs Robert Bass hat sich in Kooperation mit Airbus ebenfalls diesem Ziel verschrieben.

Bisher beziehen sich die US-Regelungen für Lärmemissionen von Überschallfliegern auf die Concorde, die seit 2003 nicht mehr fliegt. Nun steht eine neue Regelung auf der Agenda der FAA. Ein offizieller Vorschlag wird für Dezember erwartet. Die FAA will zudem das Genehmigungsverfahren für Überschall-Testflüge vereinfachen.
© Bloomberg, aero.de (boa) | Abb.: Boom Technology | 24.05.2018 10:10

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Beitrag vom 24.05.2018 - 21:44 Uhr
Eine Frage an die Experten: Grob überschlagen liegen die Kosten für die Entwicklung eines konventionellen Verkehrsflugzeugs bei etwa 15 mrd. Dollar. Hier ist nun die Rede von 247 mio. Dollar. Okay, es geht sicher nicht um die Entwicklung bis zur Marktreife. Trotzdem frage ich mich bei einem Faktor 60, der zwischen beiden Summen liegt, wie ernst ist diese Emtwicklung überhaupt gemeint?
Bei der Summe von 247 mio. Dollar handelt es sich lediglich um den Preis für eine Art Machbarkeitsstudie für eine Technologie die es erlaubt, schneller als Schall zu fliegen, jedoch bei der Überschreitung der Schallmauer keinen Überschallknall zu erzeugen. Nur wenn sich herausstellt, dass das möglich ist, gibt es mehr Geld und auch nur dann wird es überhaupt erst lukrativ wieder zivile Überschallverkehrsflugzeuge zu entwickeln. Die Strecken über Wasser bieten keinen Markt in ausreichender Größe.
Beitrag vom 24.05.2018 - 13:41 Uhr
Eine Frage an die Experten: Grob überschlagen liegen die Kosten für die Entwicklung eines konventionellen Verkehrsflugzeugs bei etwa 15 mrd. Dollar. Hier ist nun die Rede von 247 mio. Dollar. Okay, es geht sicher nicht um die Entwicklung bis zur Marktreife. Trotzdem frage ich mich bei einem Faktor 60, der zwischen beiden Summen liegt, wie ernst ist diese Emtwicklung überhaupt gemeint?


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