Verschuldete Airline
Älter als 7 Tage

Verkauf von Air India vorerst gescheitert

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Air India Boeing 787-8, © The Boeing Company

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NEU-DELHI - Der Verkaufsplan hätte ein großes Problem der indischen Regierung gelöst - wenn er aufgegangen wäre. Doch weit und breit ist kein Käufer für die hochverschuldete Staatsairline Air India in Sicht.

Am 31. Mai 2018 ist die Frist abgelaufen, in der potenzielle Käufer ein Angebot hätten abgeben können. Zum Kauf standen bisher 76 Prozent der staatlichen Airline inklusive fünf Milliarden US-Dollar Schulden - ein Drittel des gesamten Schuldenbergs.

Da sich kein Bieter für dieses Paket gefunden hat, will Indiens Premierminister Narendra Modi es nun überarbeiteten. Die neuen Konditionen will er in zwei Wochen publik machen.

Ein heißer Kandidat für eine Übernahme der Airline war zunächst IndiGo. IndiGo war vor allem am internationalen Geschäft Air Indias interessiert. Sie hat das Interesse verloren, als die indische Regierung beschlossen hat, dass der potenzielle Käufer mindestens 76 Prozent der Airline und ein Drittel ihrer Schulden übernehmen müsste.

Auch Singapore Airlines und ein Gespann aus Delta, Air France-KLM und Jet Airways galten als Interessenten.

Air India betreibt eine Flotte von über 100 Boeing- und Airbus-Flugzeugen, die wöchentlich über 2.300 Flüge zu 54 Destinationen durchführen.
© Bloomberg, aero.de (boa) | 01.06.2018 12:35


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