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Älter als 7 Tage

Roboter beschleunigen A320-Produktion in Hamburg

HAMBURG - Airbus hat am Donnerstag in seinem Werk Hamburg-Finkenwerder eine vierte Produktionslinie für Flugzeuge der A320-Familie offiziell in Betrieb genommen. Auf der neuen Linie werden die Mitarbeiter von neuer Robotertechnik unterstützt. Das Auslieferungszentrum wächst mit.

Die neue Fertigung soll bis zur Mitte des kommenden Jahres ihre volle Kapazität von zehn Maschinen pro Monat der Airbus-Typen A318 bis A321 erreichen, sagte der Chef für das A320-Programm, Klaus Röwe. In der neuen Fertigungslinie werden rund 200 Mitarbeiter im Zwei-Schicht-Betrieb beschäftigt sein.

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Roboter unterstützen auf der vierten A320-Linie in Hamburg, © Airbus

Die vierte Endmontagelinie ist mit zwei 7-Achsen-Robotern ausgerüstet, die fast 80 Prozent der Löcher in der Oberseite der Rumpfsektionen automatisiert bohren können. Die Ergonomie des Arbeitsplatzes wird so wesentlich verbessert.

Die Roboter bohren auch genauer, was für eine konstante Fertigungsqualität mit weniger Nacharbeiten sorgt. Zudem zeichnet sich die Linie durch ihre innovative Anordnung und den Einsatz mobiler Werkzeugplattformen aus, die mit Lasertrackern eigenständig navigieren.

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Roboter unterstützen auf der vierten A320-Linie in Hamburg, © Airbus

"Mit der Einweihung unserer neuesten und modernsten Montagelinie für die A320-Familie schlagen wir ein neues Kapitel der effizienten digitalen Flugzeugfertigung auf", sagte der Chef der Airbus Verkehrsflugzeugsparte Guillaume Faury. "Wir können unsere Flugzeuge so noch effizienter bauen und erfüllen damit eine wichtige Voraussetzung für höhere Produktionsraten."

Höhere Produktionsraten

Gegenwärtig baut Airbus an vier Standorten in der Welt jeden Monat rund 50 Flugzeuge der A320-Reihe und der modernisierten Nachfolgerin A320neo. Mit der neuen Hamburger Fertigungslinie wären es im nächsten Jahr 60 Maschinen, also 720 im Jahr.

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Roboter unterstützen auf der vierten A320-Linie in Hamburg, © Airbus

Der Auftragsbestand beläuft sich auf mehr als 6.000 Flugzeuge. Rein rechnerisch würde Airbus auch mit der neuen Fertigungslinie mehr als acht Jahre benötigen, um die Aufträge abzuarbeiten. Daher spielt Airbus Planungen durch, die Rate auf 70 bis 75 A320 pro Monat anzuheben, trifft dabei aber auf Vorbehalte der Zulieferer.
© dpa-AFX, aero.de, Flug Revue | Abb.: Airbus | 14.06.2018 13:01


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