Winterflugplan
Älter als 7 Tage

Austrian strafft ihre Langstrecke

WIEN - Zum Winterflugplan streicht Austrian sechs unwirtschaftliche Lang- und Mittelstrecken. Gleichzeitig werden Allianzspangen nach Nordamerika und China verdichtet.

Colombo, Havanna und Hongkong fallen aus dem Flugplan der Lufthansa-Tochter. Bereits ab Mitte September stellt Austrian ihre Flüge nach Isfahan und Shiraz ein und Ende Oktober Miami von einer ganzjährigen auf eine Sommerverbindung um.

Die frei werdenden Kapazitäten nutzt Austrian für mehr Flüge nach New York (JFK und Newark-Liberty), Chicago, Toronto sowie nach Peking und Shanghai, sowie auf der neuen Route nach Kapstadt.

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Austrian Boeing 777-200ER "Sibanye" mit Jubiläums-Logo, © Austrian Airlines

Grund für die Änderungen im Streckennetz ist eine Neuausrichtung des Portfolios. "Wir wollen mit der gesamten Flottenstärke von nunmehr 12 Langstreckenflugzeugen ein dichteres Streckennetz und damit ein besseres Angebot für unsere Passagiere anbieten", erklärt Austrian Airlines CCO Andreas Otto.

Insgesamt fliegt Austrian Airlines im kommenden Winter wöchentlich bis zu 29 Mal nach Nordamerika sowie bis zu 19 Mal nach Asien.

Keine Flüge wird es künftig mehr zwischen Linz und Wien geben. Stattdessen ist Linz unter dem OS-Code der AUA auf der Schiene täglich bis zu 16 Mal direkt mit dem Flughafen Wien verbunden.
© aero.at | 06.07.2018 11:39

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Beitrag vom 09.07.2018 - 12:33 Uhr
Man wird abwarten wie sich die LCC Sutation in VIE entwickelt.
Die Entscheidung zur "neuen" LR-Flotte der Austrian dürfte eher eine strategische als eine wirtschaftliche sein. Zwar geht Frankfurt da durchaus pragmatisch vor (die AUA muss sich die Investition selbst verdienen), neue Superhubs wie in Istanbul, Peking, Delhi, London oder Dubai zwingen aber die Lufthansa ihr Wachstum künftig stärker auf ihre Heimathubs (Frankfurt und München) zu konzentrieren. Sekundärhubs wie das AUA-Drehkreuz Wien werden daher ihr Angebot künftig eher auf profitable Allianzspangen reduzieren müssen. Das freilich öffnet für Lowcostanbieter wie Level völlig neue Märkte.
Beitrag vom 07.07.2018 - 17:57 Uhr
Bei der kleinen Flotte kann man keine Strecke mitschleppen also konzentriert man sich dort wo es was zu verdienen gibt.
Mit 54 Langstreckenflügen pro Woche bleibt die AUA im Winter aber deutlich unter ihrer Kapazität. Da bleiben im Schnitt drei Boeings am Boden.
Das muss sich ja aber nicht widersprechen. Wenn es ex VIE vielleicht nicht genug Strecken gibt die mit lokalen Kunden profitabel bedient werden können? Kenne die Zahlen nicht, aber Verluststrecken kann sich OS nicht leisten. So nutzen sie halt nicht alle Flieger und haben eine Einsatzreserve. Bis neue Flugzeuge entschieden sind. Ich denke das wird auch nicht so schnell sein. Man wird abwarten wie sich die LCC Sutation in VIE entwickelt. OS braucht auf Zubringern jeden Gast und die (oder eben Yield) brechen gerade weg. Da erscheint mir konservativ ein guter Weg. Umsteiger verliert die Group nicht, die routet man eben anders. Mit der LS setzt man wohl auf Bewährtes.
Beitrag vom 07.07.2018 - 15:51 Uhr
Wenn es nicht bald eine Verjüngung der Flotte gibt, dann wird es wieder einmal eng für OS
Beim 60-Jahre Jubiläum im Herbst hat ihr CEO Kay Kratky erklärt, der Investitionsrahmen läge zwischen 1,5 und 4 Milliarden Euro. Die Entscheidung wird laufend hinausgeschoben, und hängt wohl davon ab wie viele Langstreckenhubs sich die Lufthansa-Gruppe künftig leisten will. Am wahrscheinlichsten ist, dass Wien künftig nur mehr mit den wichtigsten Starhubs verbunden bleibt. Und genau in diese Richtung zeigt auch der revidierte Winterflugplan.


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