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JetBlue Airways plant mit bis zu 120 Airbus A220

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JetBlue Airbus A220, © Airbus

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NEW YORK - Nach der Umbenennung der Bombardier CSeries in Airbus A220 gibt JetBlue dem Flugzeug Rückenwind: die New Yorker Airline nimmt mindestens 60 A220-300 als Nachfolger für die Embraer E190. Dafür rückt JetBlue auf der vollen Warteliste für die A321neo ein Stück nach vorne.

"Als Teil des Deals (...) hat JetBlue Airways ihren Auftrag über 25 A320neo auf die A321neo umgeschrieben und neue Liefertermine vereinbart", teilte die Airline am späten Dienstagabend mit. Die Auslieferungen der 60 A220-300 verteilen sich auf einen Fünfjahreszeitraum von 2020 bis 2025.

Zeitgleich löst JetBlue ihre Embraer E190-Flotte Zug um Zug auf. Die Airline verfügt über 30 eigene und 30 geleaste E190, die auf kürzeren Linien - etwa von Boston nach New York - pendeln. Durch die größere Reichweite der A220 kann sich JetBlue "auch transkontinentale Flüge" mit dem Nachfolger vorstellen, der bis Dienstag CS300 hieß.

Die Vereinbarung zwischen Airbus und JetBlue umfasst zudem 60 Optionen, die JetBlue ab 2025 ziehen kann. JetBlue ließ sich von Airbus zudem das Recht zusichern, einige A220-300 später bedarfsweise auf die kompaktere A220-100 umzuschreiben, die frühere CS100.

Alle A220 für JetBlue werden auf der Airbus US-Linie in Mobile entstehen. Die A220-Produktion in Alabama, wo Airbus auch A320 endmontiert, soll auf bis zu 60 Flugzeuge pro Jahr hochlaufen.

JetBlue staffelt weitere Airbus-Auslieferungen neu: zwei A321neo kann JetBlue von 2021 auf 2020 vorziehen, sieben Flugzeuge stellt die Airline von 2021/2022 auf 2024 zurück.

Airbus tritt mit der umgetauften CSeries gegen das neu formierte Gespann aus Boeing und Embraer an. JetBlue hatte auch die E190-E2 und E195-E2 geprüft.

Viele A220 gehen in die USA

Airbus hat die Vereinigten Staaten als wichtigsten Absatzmarkt für die A220 ausgemacht. "Für die nächsten Jahre ist der Verkauf von 3.000 A220-Flugzeugen unser Ziel", sagte A220-Vertriebschef David Dufrenois aero.de am Dienstag in Toulouse. Vierzig Prozent davon will Airbus in den USA absetzen.

JetBlue-Gründer David Neeleman plant laut Medienberichten derzeit eine neue Airline für den US-Inlandsmarkt. Moxy Airways will Flughäfen der zweiten Reihe miteinander vernetzen, wahrscheinlich mit 60 A220-300. Delta wird 75 bestellte Bombardier CS100 als Airbus A220-100 erhalten.
© aero.de | Abb.: Airbus | 11.07.2018 08:29


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