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Streiks bei Ryanair: Schlichter soll in Irland helfen

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Ryanair Boeing 737-800, © Ryanair

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DUBLIN - Europas größter Billigflieger Ryanair und die irischen Piloten wollen mit Hilfe eines Schlichters ihren Tarifkonflikt lösen. Ein entsprechendes Angebot der Airline ohne Vorbedingungen hätten die Vertreter der Piloten akzeptiert.

Dies berichtete der irische Sender RTÉ am Samstag. Die Gewerkschaft Fórsa und Ryanair waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Als Schlichter soll der unabhängige Arbeitsexperte Kieran Mulvey eingesetzt werden. Die Verhandlungen können dem Bericht zufolge frühestens am 14. August beginnen. An einem geplanten Streik der irischen Piloten am kommenden Freitag soll aber festgehalten werden. Es wäre dann der fünfte Streiktag in Irland in dem Konflikt. Auch in anderen Ländern sollen mitten in der Ferienzeit Flüge ausfallen.

Der Streik der irischen Piloten am vergangenen Freitag hatte kaum spürbare Folgen, wie Ryanair mitteilte. Die Passagiere der etwa 20 ausgefallenen Flüge seien rechtzeitig umgebucht oder finanziell entschädigt worden. Man sehe dem Streik am kommenden Freitag in Irland gelassen entgegen, hieß es zuletzt. Ryanair hatte zuvor aber angedroht, wegen der bisherigen Streiks 300 Stellen in Irland abzubauen. Stattdessen soll die Flotte in Polen aufgestockt werden.

Ryanair startet auch in Frankfurt am Main und am Hunsrück-Flughafen Hahn. Die irischen Piloten machen laut der Fluggesellschaft aber nur einen kleinen Teil ihrer mehr als 4000 Piloten aus. Auch deutsche Kollegen fordern von Ryanair mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen. Die irische Airline verweist auf bereits eingeführte Verbesserungen für Piloten.
© dpa | 04.08.2018 15:07


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