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Airbus startet A220-Auslieferungen an Delta

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Delta Airbus A220-100, © Airbus

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MIRABEL - Airbus hat die erste A220-100 an Delta ausgeliefert. An dem Auftrag des US-Großkunden über 75 Flugzeuge hatte sich ein erbitterter Handelsstreit entfacht.

"Wir mussten einige Widerstände überwinden, aber wir wussten - dieses Flugzeug muss bei Delta fliegen", sagte Delta-Chef Ed Bastian bei der Auslieferung der N101DU im kanadischen Mirabel.

Boeing hatte sich 2017 über kanadische Beihilfen für die CSeries beschwert und hinter dem Delta-Deal über 75 CS100 Preisdumping gewittert. Die US-Regierung verhängte Zölle von 292 Prozent gegen die CSeries, die Anfang 2018 von der Handelskommission US-ITC dann aber verworfen wurden.

Anfang 2019 will Delta die neue Teilflotte in New York LaGuardia in Dienst stellen. Weitere  A220 will Bastian an der US-Westküste in Seattle und Los Angeles stationieren, um von dort an die Delta-Drehkreuze im Landesinneren zu fliegen.

Airbus hatte im Juli 2018 Anteilsmehrheit und operative Steuerung des Programms von Bombardier übernommen und die CSeries in "A220" umgetauft.

Der europäische Flugzeugbauer traut A220-100 und A220-300 einen Absatz von mindestens 3.000 Einheiten zu und will die Flugzeuge parallel zur A320 ab 2020 auch von seinem US-Werk Mobile ausliefern - mit Jetblue Airways und dem Startup Moxy warten weitere US-Betreiber auf die A220.

Der schärfste A220-Konkurrent ist die Embraer E190-E2. Nach dem Deal zwischen Airbus und Bombardier suchte Boeing den Schulterschluss mit Embraer und ist fast am Ziel: die Embraer-Verkehrsflugzeugsparte soll in einem Joint Venture aufgehen, an dem Boeing eine Mehrheit halten wird.

Delta wird 2019 ein weiteres neues Airbus-Modell einführen: die Airline gehört zu den frühen Kunden auf der Warteliste für die generalüberholten A330-900.
© aero.de | 29.10.2018 10:00

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Beitrag vom 29.10.2018 - 22:12 Uhr
Das glaube ich ,auch es wird nix ,mit Boeing und Embraer ,der Trump von Brasilien wird da einen Strich durch die Rechnung machen.Boeing hätte noch eine Alternative den Superjet,hat ja einen Beitrag zur Entwicklung des Fliegers geleistet, nur weiß man nicht ob da die Russen Mitspielen.
Zumindest könnte man mit einer Minderheit einsteigen ,und denn Vertrieb und Wartung über Boeing vorantreiben ,der Jet ist meines Erachtens ein Sehr gutes Flugzeug durfte schon mal mitfliegen und war sehr angenehm überrascht ,wie modern und komfortabel der eingerichtet war.
Es ist auch schon die kleinere Variante im Bau ,somit wird das eine richtige Familie an Fliegern von 75- 130 Sitzen,genau das Segment was auch Embraer abdeckt.

Wenn Boeing da eine Endmontage Linie in den USA aufbauen könnte ,für den US Markt wäre das eine Alternative zur A 220 und den E- Jets.Wenn dann noch das Boeing Ersatzteile Management übernimmt gibt's keine Probleme mehr in Sachen Wartung.
Der Flieger wäre günstiger in der Anschaffung als die Konkurrenz Modelle ,wäre im Bereich der Crj von Bombardier.
Ist nur so ein Gedankenspiel von mir.
Beitrag vom 29.10.2018 - 11:38 Uhr
Ob der Boeing - Embrear Deal in die Wirklichkeit umgesetzt wird dürfte nach der Wahl in Brasilien nicht mehr ganz so sicher sein. Der neue Brasilien-Trump ist ein wehemender Gegner dieses Deals und hatte angekündigt den Deal zu canceln, wenn er denn neuer Präsident wird, was nun passiert ist.


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