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Bombardier trennt sich von QSeries

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Eurowings Bombardier Q400, © Eurowings

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QUEBEC - Nach dem Verkauf der CSeries an Airbus veräußert der kanadische Flugzeugbauer nun auch sein QSeries-Programm. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, geht das Turboprop-Programm für zirka 300 Millionen Dollar an Longview Aviation Capital.

Das Geschäft soll bis Ende 2019 in trockenen Tüchern sein. Seine Trainingseinheiten für Businessflüge und Technik verkauft Bombardier an das international agierende Aus- und Weiterbildungsunternehmen CAE.

Was mit den Regionaljets der CRJ-Reihe geschieht, ist noch offen. Bombardier-Chef Alain Bellemare will die Kosten in dem Bereich senken und mehr Maschinen absetzen. Allerdings prüfe das Management auch "strategische Optionen", hieß es offiziell.

Bereits im Sommer 2018 ist das CSeries-Programm zum Airbus-Programm geworden. Der europäische Flugzeugbauer hat sich damit die Eintrittskarte in das Segment der 100-160-Sitzer gekauft und will den nun zum A220 ernannten Jet offensiv vermarkten.

Bombardier will in den kommenden 12 bis 18 Monaten weltweit insgesamt 5000 Jobs streichen.
© aero.de (boa), dpa | Abb.: Bombardier | 08.11.2018 12:23

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Beitrag vom 11.11.2018 - 21:35 Uhr
Jemand ne Idee wo das hinführt?

Die Dash ist im Grunde genauso eine Konstruktion aus den 80gern wie die CRJ familie.
Der Hauptkonkurrent ATR liebäugelt ja mit einer neuentwicklung aber Enders verweigerte die Mittel.
Der Markt dümpelt so vor sich hin.

Bomba bleiben damit die Busines und CRJ jets - letztere sind veraltet und deutlich teurer als Embraer, die mit der E2 jetzt das modernere Produkt haben.
Entweder steigt Bomba aus dem Flugzeugbau aus oder plant eine Neu/Weiterentwicklung der CRJ?
Welche Ingenieurkapazität ist im Zuge des CS Deals mit Airbus bei Bombadier verblieben?

Für mich klingt das stark nach Ende, die CS war ja auch die Zukunft der CRJ. Mit der Dash verkauft, bleibt eigentlich nicht mehr viel übrig, wenn man nur die CRJ 900 noch verkauft.

Da haben viele letztes Jahr als der C-Series Deal eingefädelt wurde nicht aufgepasst was die Manager so von sich gegeben haben.
Man weiß ja das Airbus die C-Serie in einem gewissen Zeitraum komplett übernehmen kann und auch den Rest der Verkehrsflugzeug Sparte von Bombardier.
Eines was da nicht hineinpasst ist die Q-Serie ,da man mit ATR in dem Bereich schon tätig ist .
Die Schlussfolgerung daraus ist die Q Serie geht an Viking ,war auch zum vorher sehen.
Was mit der CRJ weiter geschieht wird man sehen ,der Flieger wurde ja erst heuer runderneuert neues Kabinenbrodukt bei den Motoren hat man auch 1% Spriterspaenis gefunden.
Sind seit dem ersten Update 2007 insgesamt 6% gegenüber den ersten CRJ 700/900 aus Anfang der 2000er Jahre .
Die Flieger sind im Verhältnis zu einem E2Jet um einiges günstiger ,wurden für Delta unter 20
Millionen USD verkauft war auch eine größere Bestellung ,Einzelstücke werden ab 25Millionen verkauft kann man sich alles anschauen.Da kommt keine Embraer heran genau so wenig wie im Verbrauch ,selbst mit den GTF bleiben die Embraer gegenüber der CRJ große Schlucker.
Bombardier macht mit der CRJ keine Gewinne,ist auf die geringe Stückzahl zurückzuführen die Jährlich gebaut werden.
Daher wird man diese auch Airbus anbieten, um komplett aus dem verkehrsflugzeug Bau aussteigen zu können.
Anders Laufts mit den Business Jets da werden satte Gewinne eingefahren ,das Geschäft will man behalten.
Lese dir mal die englische Seite von Bombardier durch ,auch auf Wikipedia ,dann brauch ich da keinen Aufsatz schreiben ,da wird alles einigermaßen gut erklärt.
Dan gibt's noch( Competition in the Regional jet market) auch ganz interessant.

ich glaube nicht mal im Ansatz das Airbus sich die CRJ zulegen wird.

Der Rumpf ist schmal, alt und kommt eigentlich aus dem BBJ.
Mit COmac und dem MRJ geben ich dem CRJ Programm keine Überlebenschance,
und ich sehe keinen strategischen Investor. Embraer verkauft sich deutlich besser als die CRJ und ist hochprofitabel.

Ich wüsste nicht was Airbus mit dem CRJ will, das ist doch garnicht der scope von airbus?
Beitrag vom 11.11.2018 - 17:08 Uhr
Jemand ne Idee wo das hinführt?

Die Dash ist im Grunde genauso eine Konstruktion aus den 80gern wie die CRJ familie.
Der Hauptkonkurrent ATR liebäugelt ja mit einer neuentwicklung aber Enders verweigerte die Mittel.
Der Markt dümpelt so vor sich hin.

Bomba bleiben damit die Busines und CRJ jets - letztere sind veraltet und deutlich teurer als Embraer, die mit der E2 jetzt das modernere Produkt haben.
Entweder steigt Bomba aus dem Flugzeugbau aus oder plant eine Neu/Weiterentwicklung der CRJ?
Welche Ingenieurkapazität ist im Zuge des CS Deals mit Airbus bei Bombadier verblieben?

Für mich klingt das stark nach Ende, die CS war ja auch die Zukunft der CRJ. Mit der Dash verkauft, bleibt eigentlich nicht mehr viel übrig, wenn man nur die CRJ 900 noch verkauft.

Da haben viele letztes Jahr als der C-Series Deal eingefädelt wurde nicht aufgepasst was die Manager so von sich gegeben haben.
Man weiß ja das Airbus die C-Serie in einem gewissen Zeitraum komplett übernehmen kann und auch den Rest der Verkehrsflugzeug Sparte von Bombardier.
Eines was da nicht hineinpasst ist die Q-Serie ,da man mit ATR in dem Bereich schon tätig ist .
Die Schlussfolgerung daraus ist die Q Serie geht an Viking ,war auch zum vorher sehen.
Was mit der CRJ weiter geschieht wird man sehen ,der Flieger wurde ja erst heuer runderneuert neues Kabinenbrodukt bei den Motoren hat man auch 1% Spriterspaenis gefunden.
Sind seit dem ersten Update 2007 insgesamt 6% gegenüber den ersten CRJ 700/900 aus Anfang der 2000er Jahre .
Die Flieger sind im Verhältnis zu einem E2Jet um einiges günstiger ,wurden für Delta unter 20
Millionen USD verkauft war auch eine größere Bestellung ,Einzelstücke werden ab 25Millionen verkauft kann man sich alles anschauen.Da kommt keine Embraer heran genau so wenig wie im Verbrauch ,selbst mit den GTF bleiben die Embraer gegenüber der CRJ große Schlucker.
Bombardier macht mit der CRJ keine Gewinne,ist auf die geringe Stückzahl zurückzuführen die Jährlich gebaut werden.
Daher wird man diese auch Airbus anbieten, um komplett aus dem verkehrsflugzeug Bau aussteigen zu können.
Anders Laufts mit den Business Jets da werden satte Gewinne eingefahren ,das Geschäft will man behalten.
Lese dir mal die englische Seite von Bombardier durch ,auch auf Wikipedia ,dann brauch ich da keinen Aufsatz schreiben ,da wird alles einigermaßen gut erklärt.
Dan gibt's noch( Competition in the Regional jet market) auch ganz interessant.

Beitrag vom 09.11.2018 - 16:35 Uhr
Ohne konkrete Zahlen zu kennen, scheint es mir, als sei ein mittelgroßer Turboprop in seiner Entwicklung noch halbwegs erschwinglich, was ihn für viele "Einsteiger" interessant macht.
Hier hapert es zwar noch an der Finanzierung, ist aber ein gutes Beispiel:
 https://regio-aviasi.co.id/

Wenn man weiß, dass im eigenen Land 500 Stück benötigt werden und die Regierungsform oder eine Staatsairline einen gesicherten Absatz erlauben, so lässt sich so ein Projekt schon recht gut durchplanen, auch, was die Koste pro Stück am Ende bedeuten.
Bekannte Technologie, überschaubare Komplexität....A380, 787, A350 sind da schon andere Kaliber.

Gruß, 25.1309


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