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US-Pensionsfonds verklagt Ryanair und O'Leary

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Ryanair Boeing 737, © Ryanair

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NEW YORK - Der irische Billigflieger Ryanair und sein Chef Michael O'Leary sind in den USA wegen angeblich irreführender Angaben zum Verhältnis zu den eigenen Mitarbeitern verklagt worden. Dem Verfahren könnten sich noch andere Kläger anschließen und Schadensersatz von der Airline einfordern.

Ein Pensionsfonds aus Alabama wirft dem Unternehmen vor, Investoren über Konflikte mit Piloten und anderen Angestellten getäuscht zu haben, die zu deutlichen Kursverlusten am Aktienmarkt geführt hätten. Das geht aus der bei einem New Yorker Gericht eingereichten Klage hervor.

Ryanair wies diese Anschuldigungen am Mittwoch auf Nachfrage zurück und kündigte in einer Stellungnahme an, sich energisch gegen die "zum Scheitern verurteilte" Klage zur Wehr zu setzen.

Der Pensionsfonds fordert Schadenersatz für erlittene Kursverluste und will das Verfahren als Sammelklage vorantreiben, der sich andere Investoren anschließen könnten. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob der Rechtsstreit überhaupt vom zuständigen Gericht zugelassen wird.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Ryanair | 08.11.2018 08:07


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