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Airbus hofft auf Brexit-Einigung in letzter Minute

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Brexit, © British Airways

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MOBILE - Airbus hofft nach der Ablehnung des Brexit-Deals im britischen Parlament doch noch auf eine Einigung in letzter Minute.

In einer Telefonkonferenz mit Unternehmenschefs hätten Regierungsmitglieder zwar keine Zusicherung gegeben, sagte Airbus-Chef Tom Enders am Mittwoch beim Spatenstich für eine neue Flugzeug-Produktionslinie in Mobile (US-Bundesstaat Alabama).

Allerdings hätten sie ein gewisses Maß an Optimismus gezeigt, dass es nicht zu einem ungeregelten Brexit komme. "Wir planen für den schlimmsten Fall, aber wir hoffen auf das Beste", sagte Enders.

Airbus fertigt in Großbritannien die Tragflächen für fast alle seine Passagier- und Frachtflugzeuge. Nur der neue Airbus A220, den der Hersteller vom kanadischen Bombardier-Konzern übernommen hat, ist davon unabhängig. Bei einem ungeregelten Brexit mit möglicherweise wochenlangen Staus an den Häfen muss Airbus um seine Lieferketten fürchten.

Zulieferer müssen Teile für die Tragflächen nach Großbritannien bringen, die fertigen Tragflächen müssen anschließend zu den Werken in Frankreich, Deutschland, China und den USA, wo die Flugzeuge zusammengebaut werden.

Airbus hatte deshalb schon 2018 angekündigt, seine Lager aufzustocken, um für eine mehrwöchige Unterbrechung der Lieferketten bei einem unregelten Brexit gewappnet zu sein. Der künftige Airbus-Chef Guillaume Faury, der derzeit noch die Verkehrsflugzeugsparte leitet, sagte, es sei aber nicht sicher, ob alle Zulieferer diese Anforderung erfüllen könnten.
© dpa-AFX, aero.de | 16.01.2019 21:02

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Beitrag vom 18.01.2019 - 08:16 Uhr
Auch der Flügel des A220 ist vom Brexit betroffen. Er wird von Bombardier in Nordirland gebaut, das zwar nicht zu Großbritannien gehört, aber Teil des Vereinigten Königreichs ist.

Seit wann gehört Nordirland nicht zu Grossbritannien? Hab ich da was verpasst?

Nein, einfach nur keine Ahnung! Das man aber eher einen Kommentar macht als mal nachzuschlagen was das United Kingdom und was Great Britain ist?
 https://en.m.wikipedia.org/wiki/United_Kingdom
Beitrag vom 18.01.2019 - 05:31 Uhr
Auch der Flügel des A220 ist vom Brexit betroffen. Er wird von Bombardier in Nordirland gebaut, das zwar nicht zu Großbritannien gehört, aber Teil des Vereinigten Königreichs ist.

Seit wann gehört Nordirland nicht zu Grossbritannien? Hab ich da was verpasst?
Beitrag vom 17.01.2019 - 14:41 Uhr
Ich fass es immer noch nicht, wie ein Land sich selber so dermaßen in den Fuß schießen kann.


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