Ufo kündigt Tarifverträge
Älter als 7 Tage

Lufthansa droht dicke Luft in der Kabine

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Lufthansa Crew, © Lufthansa

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FRANKFURT - Der Tariffrieden bei der Lufthansa  geht möglicherweise im Sommer jäh zu Ende. Die Kabinengewerkschaft Ufo hat die Tarifverträge für rund 19.000 Flugbegleiter bei der Lufthansa-Kerngesellschaft zum 30. Juni gekündigt, wie sie auf ihrer Internetseite mitteilte.

Ab diesem Zeitpunkt sind dann theoretisch Warnstreiks möglich, ohne dass Ufo dazu bereits konkrete Planungen angekündigt hätte.

Der Lufthansa-Konzern will nach Angaben einer Sprecherin vom Mittwoch zunächst das Forderungspaket der Gewerkschaft abwarten. Die Ufo-Flugbegleiter hatten zuletzt im Jahr 2015 bei der Lufthansa gestreikt. Der harte Konflikt war erst mit Hilfe des Schlichters Matthias Platzeck beigelegt worden.

Noch in diesem Monat sind laut Unternehmen Gespräche terminiert, bei denen über Tariffragen gesprochen werden soll. Der Termin sei allerdings vor der Kündigung vereinbart worden.

Noch nicht ausgeräumt sind Differenzen um möglicherweise unrechtmäßige Zahlungen an die Ufo und ihren Tarifvorstand Nicoley Baublies. Die Lufthansa verlangt knapp eine Million Euro zurück.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Lufthansa | 23.01.2019 18:36

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Beitrag vom 23.01.2019 - 22:51 Uhr
Na endlich......

.....gehts wieder los.

Hat ja schon endlos lange keine Streiks dort mehr gegeben.


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