Insolvenzverwalter
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Air Berlin-Forderungen in Höhe von über einer Milliarde Euro

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Air Berlin verklagt Etihad Airways, © Andreas Spaeth

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BERLIN - Air Berlin-Insolvenzverwalter Lucas Flöter rechnet damit, dass die Forderungen der Gläubiger sich auf über eine Milliarde Euro summieren werden.

1,2 Millionen Gläubiger hätten Forderungen eingereicht, sagte Flöter im Interview mit dem Berliner "Tagesspiegel". Ob Passagiere ihr Geld für nicht eingelöste Flugtickets zurückbekommen hängt demnach vom Ausgang der Klage gegen Etihad ab.

Die Air Berlin-Insolvenzverwaltung hat die Golfairline im Dezember 2018 verklagt, weil diese dem Air Berlin-Management Anfang 2017 Millionenhilfen zugesagt und dann nicht gezahlt hatte.

Lucas Flöter geht inzwischen davon aus, dass der Bundeskredit in Höhe von 150 Millionen Euro mit den Werten der Air Berlin komplett getilgt werden kann.
© aero.de (boa) | 18.02.2019 10:08

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Beitrag vom 21.02.2019 - 22:18 Uhr
ich sagte lediglich, daß ich eine Regelung gut fände und diese dann einheitlich und allgemeinverbindlich sein müsste. Wir sprechen hier in diesem Forum "Nur über Luftfahrt", weshalb ich nicht auf andre Branchen einging bzw eingehe.
Ob ich für mich eine solche angesprochene Regelung wirklich brauche, das sei dahingestellt, genau genommen benötige ich diese für mich nicht; ich fände eine solche für eine breite Masse privat Reisender jedoch gut. Ich selbst habe noch nie bein einem "Billigheimer" gebucht und werde dies sicher auch nicht tun, noch nicht mal "Just for fun"
Bisheir kann ich jedoch nicht mal im Ansatz ein Entstehen erkennen. Wir diskutieren hier nur und äußern Meinungen. Also verstehen Sie mich bitte hier nicht falsch. Danke.
Beitrag vom 21.02.2019 - 19:23 Uhr
Wieso bedarf es denn Ihrer Meinung nach einer Regelung? Und wieso dann nur in der Luftfahrt?
Ich wäre nicht bereit dafür mehr Geld zu zahlen, nur weil es einige wenige mit AirBeröin erwischt hat, die allen Warnungen zum Trotz dort weiter gebucht haben.
Und bitte verstehen Sie mich jetzt nicht falsch. Ich bin keiner dieser knauserigen Flieger, die für 19,99€ nach Malle fliegen wollen. Ich zahle gerne mehr, wenn dafür das Personal, dass derzeit teilweise auch gut unterirdisch verdient, mehr bekommt. Oder für mehr Service von dem ich profitiere. Aber ich will nicht noch etwas zahlen, dass ich nicht brauche.

Und ich verstehe, dass so jede Fluggesellschaft, die aufgrund voin Finanzenfragen in die Schlagzeilen kommt, Kunden verliert. Aber dann muss eben die Fluggesellschaft selbst Maßnahmen dagegen ergreifen. Das darf in meinen Augen nicht auf die Allgemeinheit abgewälzt werden.
Beitrag vom 21.02.2019 - 18:46 Uhr
ich bitte mich nicht mißzuverstehen, ich bin kein Staatsrufer oder gar Staatsgläubiger, aber wenn es einer Regelung bedarf, dann bitte nur einheitlich und allgemeinverbindlich, und das geht nicht auf freiwilliger Basis. Ich bin sicher, die Kosten - wenn man so etwas tatsächlich will - sind sehr gering, der Gegenwert für Betroffene hoch.
Klar, da wären viele Details zu bedenken. um letztendlich alle Flugbuchungen davon zu erfassen (was ist, wenn ein Verbraucher nicht hier bucht, was ist mitnicht-Deutschen bzw Nicht-EU-Airlines, nur als oberflächliche Denkanstöße).
Aber ich kann auch damit leben, wenn es keinen "Sicherungsschein" geben wird (ist ja eh nur alles Gedankenspiel hier), aber mit wäre mir schon nicht unangenehm.


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