Insolventer Regionalflughafen
Älter als 7 Tage

Zukunft des Lübecker Flughafens weiter in der Schwebe

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Am Flughafen Lübeck, © Flughafen Lübeck

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LÜBECK - Die Verhandlungen zum Verkauf des Lübecker Flughafens Blankensee sind noch immer nicht abgeschlossen.

Er verhandle weiter mit vier potenziellen Investoren, sagte Insolvenzverwalter Klaus Pannen am Mittwoch. Er hoffe, die Gespräche bis Ende Juni abschließen zu können. Die Finanzierung sei bis dahin gesichert. Zuvor hatte der NDR über ein nahendes Ende der Verhandlungen berichtet.

Zu Gerüchten, wonach der Lübecker Unternehmer Winfried Stöcker die Betriebskosten vorstrecke, wollte Pannen keine Stellung nehmen. Auch Stöcker selbst machte dazu keine Angaben. Stöcker, einer der Interessenten für den Flughafen, bestätigte jedoch, dass er nach wie vor Gespräche mit dem Insolvenzverwalter führe und hoffe, den Zuschlag zu erhalten. Er wolle den Flughafen und die Betriebsgenehmigung unbedingt erhalten, weil beides wichtig für Lübeck sei, sagte Stöcker der Deutschen Presse-Agentur.

Seit dem Rückzug der Billigfluggesellschaft Wizz Air Mitte April gibt es am Regionalflughafen Lübeck keinen Linienflugbetrieb mehr. Statt ehemals 75 arbeiten jetzt nur noch 31 Mitarbeiter am Flughafen.
© dpa | 11.05.2016 22:01


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