Winterquartal 2019
Älter als 7 Tage

Lufthansa-Töchter auf dem Vormarsch

WIEN/ZÜRICH - Trotz ungebrochener Günstigschwemme am Flughafen Wien konnte Austrian Airlines im Winterquartal ihr Aufkommen weiter steigern. Auch Swiss legte in den ersten drei Monaten 2019 zu - auf der Wachstumsskala der Lufthansa-Gruppe führen die alpinen Netzwerktöchter.

Wachstumsmotor in Wien ist neben einer Verdoppelung des Angebots bei der Ryanair-Tochter Lauda und und der ungarischen Wizz Air die Langstrecke von Austrian Airlines. Jeder siebte Austrian-Passagier stieg im Winter in ein Langstreckenflugzeug ein: in Zahlen 400.000 Interkont-Passagiere, 14,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Beim Gesamtaufkommen schaffte Austrian mit 2,7 Millionen Passagieren einen Zuwachs von 7,3 Prozent und verbesserte ihre Winterauslastung damit um 0,4 Punkte auf 73 Prozent.
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Gleichzeitig kletterte am Flughafen Wien der Passageabsatz um 24,6 Prozent respektive 1,52 Millionen auf 6,1 Millionen Passagiere. Ein flacheres Wachstum erwartet der Airport erst wieder im Juni, ein Jahr nach Neueinstieg von Lauda, Level und Wizz Air. Neu im Sommerflugplan ist Air Canada, All Nippon Airways sowie China Southern.

Einen starken Winter legte auch Swiss hin. Mit 4,4 Millionen Passagieren verbuchte die Schweizer Lufthansa-Tochter einen Zuwachs von 5,5 Prozent und erreichte im ersten Quartal mit knapp 80 Prozent konzernweit die beste Auslastung.
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Mit 6,6 Millionen Passagieren blieb ihr Heimatflughafen mit plus 3,4 Prozent um 2,1 Punkte hinter seinem Homecarrier. Überproportional hoch lag am Flughafen Zürich hingegen der Anteil des Interkontinentalverkehrs. Fast jeder dritte Passagier (28 Prozent) flog auf einer Langstrecke.

In Relation zur Lufthansa-Passage (plus 2,0 Prozent) und Eurowings (plus 2,7 Prozent) trugen Austrian und Swiss maßgeblich zum Auftaktplus 2019 von 3,1 Prozent bei.
© aero.at | Abb.: Ingo Lang | 12.04.2019 08:14

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Beitrag vom 12.04.2019 - 16:45 Uhr
Also das LH noch "beamtenmässig wie ein Staatskonzern" denkt und arbeitet, glaube ich überhaupt nicht.

Die Zahlen sagen m.E. etwas anderes aus: das es sich lohnt, die Leistung für die Paxe im Auge zu behalten, und nicht nur (an jeder Ecke) auf Einsparungen zu setzen. Austrian und Swiss sind nun auch nicht gerade billig bei den Preisen. Scheint sich trotzdem zu lohnen.
Beitrag vom 12.04.2019 - 12:27 Uhr
Tja... war nicht anders zu erwarten. AUA, besonders aber die SWISS haben ihre Hausaufgaben gemacht, alte Strukturen aufgebrochen und einen Konsolidierungsprozess durchlaufen.

Genau DIESER fehlt nach wie vor bei der beamtenmässig operierten LH Mainline. Hier denkt man an vielen Stellen immer noch hochnäsig in Staatskonzern-Manier.

Die Zahlen sprechen für sich.


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