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Emirates gerät unter Ertragsdruck

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Emirates A380 in Dubai, © Emirates Airline

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DUBAI - Hohe Spritpreise, ein starker US-Dollar und viel Wettbewerb verhageln der größten Golfairline die Bilanz 2018. Das Nettoergebnis sank um über zwei Drittel auf den niedrigsten Stand seit 2012. Entsprechend unzufrieden ist Emirates Präsident Scheich Ahmed Al Maktoum.

Die Emirates Group hat zum Stichtag 31. März 2019 zwar bereits das 31. Jahr in Folge mit einen Gewinn abgeschlossen, musste aber trotz eines um sieben Prozent auf 29,8 Milliarden US-Dollar gestiegenen Rekordumsatzes einen Gewinnrückgang um 44 Prozent auf 631 Millionen US-Dollar hinnehmen. Der Nettogewinn aus dem Flugbetrieb schrumpfte um 69 Prozent auf 235,4 Millionen US-Dollar.

Zwar profitierte Emirates von gestiegenen Ticketpreisen, auf Grund zunehmender Direktverkehre konnte der Hubcarrier seinen Kapazitätszuwachs von vier Prozent nicht zur Gänze absetzen. Mit 58,6 Millionen Passagieren stieg der Passageabsatz nur geringfügig um 0,2 Prozent.

Gleichzeitig schmolz der Kassenstand der Emirates Group um 13 Prozent auf sechs Milliarden US-Dollar, hauptsächlich aufgrund großer Investitionen. In Einklang mit dem Gesamtgewinn überwies die Unternehmensgruppe für den Zeitraum 2018-19 eine Dividende in Höhe von 136 Millionen US-Dollar an die Investment Corporation of Dubai.

Im Gegensatz zum Airlinebetrieb verzeichnete die unter anderem für Dubais Flughäfen zuständige Emirates Group-Tochter dnata einen Rekordgewinn von 394 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig stieg ihr Umsatz um zehn Prozent auf 3,9 Milliarden US-Dollar.
© aero.at | Abb.: Emirates | 09.05.2019 16:41

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Beitrag vom 11.05.2019 - 20:03 Uhr
Das stimmt aber Emirates, denk ich mal, will sich nicht komplett abhängig von Boeing machen. Deshalb der Rückschwenk auf A350 nach Wegfall des A380.

Dieser Beitrag wurde am 12.05.2019 12:04 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.05.2019 - 19:49 Uhr
@ HF738
Da gebe ich dir vollkommen recht. Aber meine Intension war eigentlich, dass Emirates sehrwohl ernsthaft an 787 interessiert waren. Was da jetzt plötzlich zu anderen Entscheidungen geführt hat, zB mögliche Kompensation von A380-Bestellungen, muss nicht grundsätzlich gegen die 787 sprechen. Und auch das wird, wie du schon geschrieben hast, wahrscheinlich mit zukünftigen Bestellungen von zB 777 kompensiert.
Beitrag vom 11.05.2019 - 19:34 Uhr
Nicht so wirklich. Bin der Meinung die wurden in 777X umgewandeld und nebenbei wird Boeing Emirates kaum finanziel auf die Finger hauen. Da sie weiterhin daran interressiert an sie verkaufen zu wollen.

Dieser Beitrag wurde am 11.05.2019 19:37 Uhr bearbeitet.


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