Neuer Flughafenchef
Älter als 7 Tage

Leipzig und Dresden positionieren sich für Billigflieger

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Tower Leipzig, © Deutsche Flugsicherung

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DRESDEN - Der neue Chef der Mitteldeutschen Flughafen AG strebt mehr direkte Flugverbindungen von Dresden und Leipzig-Halle in die europäischen Metropolen an.

Dazu setze er auch auf Low-Cost-Airlines, sagte Götz Ahmelmann in einem Interview mit der «Sächsischen Zeitung» am Dienstag.

Beide Flughäfen hätten noch «viel Potenzial», was Direktverbindungen nach London, Paris, Brüssel, Mailand oder Rom angehe. «Wenn man mehr Direktflüge in Europas Metropolen will, muss man mit Low-Costern reden, und das wollen wir», sagte Ahmelmann. Tourismus sei ein Wachstumssektor.

Beispielsweise sei neu, dass Ryanair ab Oktober dreimal pro Woche von Dresden nach London fliegen werde. Dafür hatte die irische Billiglinie allerdings ab Ende März ihre Strecke von Leipzig-Halle nach London eingestellt.

Leipzig und Dresden seien die «meistunterschätzten Flughäfen», sagte Ahmelmann, der seit einem halben Jahr Chef der Mitteldeutschen Flughafen AG ist. Die Eröffnung des Berliner Hauptstadtflughafens BER sehe er nicht mit Sorge.

«Ich glaube gar nicht, dass für uns so viel ändern wird. Wenn der BER aufmacht, wird er bereits überlastet sein, und wir sind das Überlaufbecken.»
© dpa | 09.04.2019 12:21


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