Luftfahrtmesse
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ILA in Berlin-Schönefeld hat Perspektive bis 2030

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Airbus A300-600ST Beluga, © Messe Berlin (ILA)

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BERLIN - Die Luftfahrtmesse ILA in Schönefeld hat voraussichtlich eine Zukunft. Berlin und Brandenburg haben sich nach Medieninformationen grundlegend darüber geeinigt, die erwarteten Verluste künftig gemeinsam zu tragen. Doch für Fans des Flugprogramms gibt es schlechte Nachrichten.

Bislang musste die Berliner Messe die Verluste der defizitären Luftfahrtschau alleine schultern - dies waren die entscheidenden Streitpunkte bei der Frage, ob es nach der nächsten Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) 2020 noch weitere Ausgaben geben kann.

"Nach unserem Kenntnisstand haben sich Berlin und Brandenburg auf einen Letter of Intent verständigt", sagte Volker Thum, der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI). "Damit ist die Grundlage für eine Rahmenvereinbarung zur Durchführung der ILA von 2022 bis 2030 geschaffen."

Bislang musste die Berliner Messe für die defizitäre Leistungsschau geradestehen. Messechef Christian Göke ist dazu nicht mehr bereit, aus seiner Sicht profitiert vor allem die Luftfahrtindustrie in Brandenburg. Nun wollten Berlin und Brandenburg halbe-halbe machen, ist zu hören.

Thum sagte: "Wenn die Welt der Luft- und Raumfahrt nach Berlin kommt, hat dies enorme positive Auswirkungen auf die ganze Region, die über betriebswirtschaftliche Überlegungen weit hinausgehen." Indes erwarten die Partner dem Vernehmen nach, dass auch der BDLI einen Teil der Last trägt, indem er etwa bei Zahlungen für Markenrechte Abstriche macht.

Weniger Flugprogramm

Die Luftfahrtmesse lockt alle zwei Jahre Zehntausende Privat- und Fachbesucher nach Schönefeld. Fluggesellschaften besiegeln dort Millionengeschäfte.

Flugshows - einer der Publikumsmagneten - werden allerdings weniger. Sofern im Oktober 2020 der neue Hauptstadtflughafen BER öffnet, muss sich die Veranstaltung Start- und Landebahnen mit dem regulären Flugbetrieb teilen und das Flugprogramm einschränken. "Es wird geflogen werden können, aber weniger", sagte Thum.
© dpa, aero.de | Abb.: ILA, Großbild: Airbus | 18.05.2019 05:06

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Beitrag vom 19.05.2019 - 20:32 Uhr
Das BER ein einziges großes Desaster ist, kann und will niemand bestreiten. Aber:

B. Mitbeteiligt war und ist immer auch noch der Bund, genauer das Bundesverkehrsministerium. Und das wurde und wird bekanntlich geführt von einen CSU Mann.


Als wenn sich der CSU Mann um BER gekümmert hätte. Die Vollsemmeln sind vollständig ausgelastet mit "Bavaria First"!

Zum Beispiel...
Beitrag vom 19.05.2019 - 15:47 Uhr
Das BER ein einziges großes Desaster ist, kann und will niemand bestreiten. Aber:

B. Mitbeteiligt war und ist immer auch noch der Bund, genauer das Bundesverkehrsministerium. Und das wurde und wird bekanntlich geführt von einen CSU Mann.


Als wenn sich der CSU Mann um BER gekümmert hätte. Die Vollsemmeln sind vollständig ausgelastet mit "Bavaria First"!
Beitrag vom 19.05.2019 - 09:03 Uhr
Das BER ein einziges großes Desaster ist, kann und will niemand bestreiten. Aber:

"Rot-Rot-Grün, und alles geht dahin".

ist -mit Verlaub- Quatsch.

A. Die Planung von BER (falsche Standortentscheidung) geht auf Herrn Diepgen (CDU) zurück.

B. Mitbeteiligt war und ist immer auch noch der Bund, genauer das Bundesverkehrsministerium. Und das wurde und wird bekanntlich geführt von einen CSU Mann.

Einen schönen Sonntag allerseits.


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