Risse am Holm
Älter als 7 Tage

EASA nimmt frühe A380 unter die Lupe

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Airbus A380, © Airbus

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TOULOUSE - Laut European Union Safety Agency (EASA) wurden bei älteren A380 Risse im Bereich der Holmgurte des hinteren Holms, zwischen den Rippen 33 und 49, sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite festgestellt. Sie könnten die strukturelle Integrität des Flügels beeinträchtigen.

Die EASA schlägt deshalb wiederholte spezielle Detailkontrollen der betroffenen Bereiche vor, und zwar mit Phased-Array-Ultraschallprüfverfahren extern und Ultraschallprüfverfahren intern.

Diese AD (Airworthiness Directive) gilt als Übergangsmaßnahme, die auf die 25 ältesten Flügelsätze beschränkt ist. Auf der Grundlage der Inspektionsergebnisse können weitere AD-Maßnahmen folgen, um weitere in Betrieb befindliche Flugzeuge zu erfassen, so die EASA.

Notwendig sind die Kontrollen Innerhalb von 180 Monaten nach dem anwendbaren Montagedatum des Flügelkastens oder innerhalb von 147 Monaten nach dem Herstellungsdatum von Airbus, je nachdem, was zuerst nach dem Inkrafttreten dieser AD eintritt, und danach in Abständen von höchstens 36 Monaten, soweit keine Reparatur erfolgt ist. Die Ergebnisse müssen an Airbus gemeldet werden.

Wenn bei einer Inspektion ein Riss festgestellt wird ist eine Reparatur gemäß den Vorgaben von Airbus notwendig. Ein Service Bulletin (Airbus SB A380-57-8263 ) ist in Vorbereitung.

Betroffen sind die Seriennummer 0006 – 0017, 0019 – 0023, 0025 – 0027, 0029, 0033, 0034, 0038, und 0040.
© Karl Schwarz/Flugrevue | Abb.: Airbus | 08.07.2019 10:08


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