Fünf Boeing 777F
Älter als 7 Tage

Trump verkauft Qatar Airways-Bestellung als Mega-Deal

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Qatar Airways Cargo, © Qatar Airways

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WASHINGTON - Eine große Transaktion zwischen Boeing und Qatar Airways, die viel Geld und Jobs bringen wird: so klingt es im US-Wahlkampf, wenn Qatar Airways fünf 777F-Frachter bei Boeing bestellt. Donald Trump hatte den Deal während des Besuchs des Emirs von Katar angekündigt, ohne ins Detail zu gehen.

"Es ist eine Transaktion, die den Kauf vieler Boeing-Jets mit sich bringen wird", sagte Trump der Agentur Bloomberg zufolge gegenüber Journalisten im Weißen Haus. "In diesem Zusammenhang wird viel Geld in unserem Land ausgegeben und das bedeutet eine Menge Arbeitsplätze."

Nähere Informationen gab der US-Präsident dabei nicht. Aus einer gemeinsamen Erklärung Trumps und des Emir von Katar, Scheich Tamim Bin Hamad Al-Thani, vom 9. Juni geht indes hervor, dass Qatar Airways fünf Boeing 777F-Frachter und Gulfstream-Businessjets kaufen wird.

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Eine Absichtserklärung über den Frachter-Deal hatten Qatar Airways und Boeing bereits auf der Paris Air Show unterzeichnet - nun scheint die Bestellung in trockenen Tüchern zu sein.

Die USA unterhalten in Katar eine ihrer größten ausländischen Militärbasen. Zudem ist Donald Trump derzeit auf der Suche nach Verbündeten gegen den Iran. Dafür nimmt er offenbar den Unmut anderer Golfstaaten, die Katar boykottieren, und der großen US-Airlines in Kauf: für sie ist Qatar Airways wegen ihrer Ansicht nach unlauteren staatlichen Subventionen ein rotes Tuch.

Von Boeing und Qatar Airways selbst war zu dem propagierten Deal bisher nichts zu vernehmen.
© aero.de (boa), Bloomberg | Abb.: Boeing | 10.07.2019 12:58

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Beitrag vom 11.07.2019 - 16:48 Uhr
Sehr ich genauso, denn auch deutsche Politiker verkaufen auf ihren Reisen neue Aufträge stets als eigenen Erfolg / Verdienst (auch wenn diese sicher von Dritten schon lange vorher vorbereitet und vorverhandelt / finalisiert wurden)...
Beitrag vom 10.07.2019 - 19:07 Uhr
Trump ist nicht dumm.
Er will Präsident sein und auch wiedergewählt werden. Dazu benötigt man auch Erfolgsgeschichten. Da schmückt er sich mit allem, was er gebrauchen kann. Er und seine Mitarbeiter/Zuarbeiter sind da recht zielorientiert.

Insoweit gibt es keinen Unterschied zu den deutschen Politikern, sie versuchen ihre Tätigkeit als erfolgreich darzustellen, ob gerechtfertigt oder nicht.
Beitrag vom 10.07.2019 - 18:19 Uhr
Trump ist nicht dumm.
Er will Präsident sein und auch wiedergewählt werden. Dazu benötigt man auch Erfolgsgeschichten. Da schmückt er sich mit allem, was er gebrauchen kann. Er und seine Mitarbeiter/Zuarbeiter sind da recht zielorientiert.


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