Neukaledonische Airline
Älter als 7 Tage

Aircalin übernimmt ihre erste A330-900

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Aircalin Airbus A330-900, © Airbus

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NOUMÉA - Zwei A330-900 hat Aircalin aus Neukaledonien bestellt, die erste davon konnte die Airline nun im Airbus-Stammwerk Toulouse entgegennehmen. Künftig soll das Flugzeug vom Aircalin-Drehkreuz Nouméa aus zu Zielen in Australien, Japan und diversen Inselstaaten aufbrechen.

Gerade einmal vier Flugzeuge zählten bislang zur Flotte der neukaledonischen Air Caledonie International – kurz Aircalin. Auf dem internationalen Flughafen Nouméa, dem größten Airport der zu Frankreichs Überseegebieten zählenden Inselgruppe, ist Aircalin trotzdem der Platzhirsch.

Diesen Status will Aircalin auch langfristig behaupten – und läutete 2017 mit der Bestellung von zwei A330-900 die Zukunft ein. Nun haben die Insulaner in Toulouse feierlich die erste der beiden A330neo übernommen.

Die zweite Maschine soll noch im Laufe dieses Jahres folgen. Die Tage der beiden alternden A330-200 sind bei Aircalin damit gezählt – sie werden ausgeflottet. Mehr Platz, weniger Verbrauch

Die A330-900 für Aircalin sind mit einer Drei-Klassen-Kabine ausgestattet und bieten Platz für 291 Passagiere. Zum ersten Mal in der Geschichte der Airline wird es in den neo-Widebodies auch eine Premium Economy Class geben, in der 21 Fluggäste Platz finden.

244 Sitze gibt es in der Economy, 26 weitere in der Business Class. Damit können die neuen Langstrecken-Flaggschiffe pro Flug 25 Passagiere mehr aufnehmen als ihre kleineren Vorgänger.

Mit den neuen A330-900 will Aircalin auf ihren Linienflügen nach Japan, Australien und in diverse pazifische Inselstaaten zudem ordentlich Kerosin sparen: Pro Sitzplatz gibt Airbus für seine A330neo eine Kraftstoffersparnis von bis zu 25 Prozent gegenüber vergleichbaren Mustern der älteren Generation an.

Außerdem punkten die fabrikneuen Twinjets mit modernster Kabinenausstattung und entsprechendem Komfort. Damit will Aircalin bei Touristen und Geschäftskunden gleichermaßen punkten.

A320neo kommen ab 2020

Doch nicht nur auf der Langstrecke setzt man bei Aircalin voll auf die Moderne: Ab 2020 sollen außerdem zwei Airbus A320neo die beiden bisher betriebenen A320-200 auf Kurz- und Mittelstreckenflügen beerben.

Mit ihrer farbenfrohen Lackierung werden die Jets der 1983 gegründeten Airline in jedem Fall auch künftig ein Hingucker sein, wo immer sie auch aufkreuzen.
© FLUG REVUE - PZ | Abb.: Airbus | 03.08.2019 08:13


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