Flug U6178
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Airbus A321 nach Vogelschlag in Maisfeld notgelandet

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Ural Airlines Airbus A321 VQ-BOZ, © Martin Rogosz

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MOSKAU - Ein Airbus A321 mit mehr als 230 Menschen an Bord ist nach einer Kollision mit Vögeln in einem Maisfeld notgelandet. Bei dem Vorfall nahe Moskau sind am Donnerstagmorgen mindestens 74 Menschen verletzt worden, meldete die Agentur Interfax unter Berufung auf die Behörden.

Die Verletzten, darunter 19 Kinder, hätten zumeist Prellungen und Hautabschürfungen erlitten - teilweise bei der Evakuierung des Airbus über die Notrutschen.

Ein Insasse trug schwerere Verletzungen davon, insgesamt wurden sechs Menschen nach dem Unfall zur weiteren Versorgung in Krankenhäuser eingeliefert.

Ein Schwarm Vögel war offenbar kurz nach dem Start in die Triebwerke der Maschine der Fluglinie Ural Airlines geraten.

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Dies habe zu erheblichen Störungen geführt, weshalb die Piloten zunächst zum Flughafen Schukowski vor den Toren Moskaus umkehren wollten.

Die Crew brach den Steigflug bereits in 750 Fuß - knapp 230 Meter - Höhe ab. Beide Triebwerke seien kurz vor der Landung auf dem Feld abgeschaltet worden, teilten die Behörden mit. Der vollbetankte Airbus setzte mit eingefahrenen Fahrwerken im Mais auf.

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Auf Bildern und Videos ist zu sehen, wie der Airbus A321 VQ-BOZ in dem Maisfeld gut einen Kilometer von der Landebahn steht. Die Maschine wollte von Moskau nach Simferopol auf der Halbinsel Krim fliegen. An Bord befanden sich 226 Passagiere und sieben Mitglieder der Flugbesatzung.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: TSL | 15.08.2019 08:33

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Beitrag vom 18.08.2019 - 14:12 Uhr
Am Ende geht mir auch nur diese Lobhuldigungen für die Cockpitcrew auf den Senkel. Letztlich sind die nur für genau solche Situationen an Bord. AIB hätte sie gerne längst aus dem Cockpit verband.
Also, sicher gut gemacht, Job erfüllt wie Millarden andere Menschen jeden Tag auch. Und riesen Glück gehabt. Mehr aber auch nicht.
Sehe ich genauso. Danke @A320Fam
Beitrag vom 18.08.2019 - 13:28 Uhr
@A320Fam,

dann habe ich auch mal einen Absturz in einer Cessna erlebt:
Bei einem Schulflug blieb der Motor stehen. Wir landeten sicher auf dem naheliegenden Flugplatz. Das einzige Problem war, ohne den Motor anzulassen, auf die Parkposition zu rollen. Dieses wurde auch gemeistert.

Riesenglück war das riesige Maisfeld.
Der Rest war im Prinzip ganz einfach: Info an Kabine und Flughafen, klären, wer was ausschaltet und ein Endanflug mit Ausschweben in etwa Maiskolbenhöhe - genauso einfach wie ein Sprung vom 10m Turm: ein Schritt nach vorn und warten!
P.S.: Am 10m Abprungpunkt eines 10m Turm war ich, die Sicht vom 7m Absprung war auch toll, vom 5m Brett bin ich dann gesprungen.

Entscheidend ist doch in welcher Höhe der Antrueb verloren ging. Sullenberger zum hatte nicht viel Zeit, aber er hat letztlich wissentlich eine Entscheidung gefällt und das dann DURCHGEFÜHRT.
Hier war die Crew nur Passagier ohne jedwede Entscheudungshandhabe. Das Ding ging kurz hoch und gleich wieder runter. Hier gingst nur darum Fahrwerk rein oder draußen lassen.

Am Ende geht mir auch nur diese Lobhuldigungen für die Cockpitcrew auf den Senkel. Letztlich sind die nur für genau solche Situationen an Bord. AIB hätte sie gerne längst aus dem Cockpit verband.
Also, sicher gut gemacht, Job erfüllt wie Millarden andere Menschen jeden Tag auch. Und riesen Glück gehabt. Mehr aber auch nicht.
Beitrag vom 18.08.2019 - 13:10 Uhr
@A320Fam,

dann habe ich auch mal einen Absturz in einer Cessna erlebt:
Bei einem Schulflug blieb der Motor stehen. Wir landeten sicher auf dem naheliegenden Flugplatz. Das einzige Problem war, ohne den Motor anzulassen, auf die Parkposition zu rollen. Dieses wurde auch gemeistert.

Riesenglück war das riesige Maisfeld.
Der Rest war im Prinzip ganz einfach: Info an Kabine und Flughafen, klären, wer was ausschaltet und ein Endanflug mit Ausschweben in etwa Maiskolbenhöhe - genauso einfach wie ein Sprung vom 10m Turm: ein Schritt nach vorn und warten!
P.S.: Am 10m Abprungpunkt eines 10m Turm war ich, die Sicht vom 7m Absprung war auch toll, vom 5m Brett bin ich dann gesprungen.


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