Airline dementiert Pleite
Älter als 7 Tage

Interjet wehrt sich gegen Steuernachzahlung

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Suchoi Superjet 100 der mexikanischen Fluglinie Interjet, © SuperJet International

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TOLUCA - Eine Steuernachzahlung in Höhe von knapp 30 Millionen US-Dollar könnte Interjet laut einem Medienbericht in den Bankrott treiben. Die Airline dementiert.

Das Finanzamt  bringe Interjet "in eine ernste Zwangslage und gefährdet ihren normalen Betrieb", zitiert die Nachrichtenagentur "Bloomberg" den Finanzchef der Airline, Raúl López aus einer Gerichtsakte vom Juli. "Die Ergebnisse des Unternehmens zwischen 2013 und 2018 zeigen deutlich aufgestaute Verluste, die als faktischer Bankrott interpretiert werden können".

Interjet wehrt sich gegen eine Steuernachzahlung von 30 Millionen US-Dollar. Ein Gericht hat die Airline dazu verdonnert, zehn Prozent ihres monatlichen Umsatzes als Sicherheit zu hinterlegen.

"Bloomberg" hätte nicht aus den Gerichtsakten zitieren dürfen, moniert die Airline in einem Statement und dementiert die Nachricht des faktischen Bankrotts. Anfang 2018 legte die Airline vier ihrer 22 Sukhoi Superjets still.

Zunächst hielten Verzögerungen bei der Wartung von Powerjet SaM146 Triebwerken die russischen Regionaljets am Boden. Anschließend dienten die erst wenige Jahre alten Flugzeuge als Ersatzteilspender für den Rest der Flotte.
© aero.de (boa) | 02.09.2019 15:25


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