Rücktritt
Älter als 7 Tage

Aigle-Chef rechnet mit Gewerkschaften und Eignern ab

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Aigle Azur Airbus A319, © Airbus S.A.S.

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PARIS - Aigle Azur verliert im Insolvenzverfahren ihren Vorstandschef. Die Airline prüft Optionen für einen Verkauf.

Frantz Yvelin wirft hin: nach internen Machtproben tritt der CEO von Aigle Azur zurück. Die Airline hat sich diese Woche in Gläubigerschutz begeben.

Bemerkenswert: Yvelin verkündete seinen Rücktritt per TV-Interview, das zu einer Generalabrechnung mit Gewerkschaften und Eignern geriet.

"Ich habe die letzten zwei Jahre alles versucht, um Aigle Azur zu retten", sagte Yvelin dem Sender "BFM". Unter anderem hatte Yvelin versucht, Aigle Azur an die IAG-Tochter Vueling zu verkaufen. "So hätten 90 Prozent der Jobs gerettet werden können, (...), aber einige Gewerkschaften haben das nicht mitgetragen."

Ende August überstand Yvelin einen "Putschversuch" des Großaktionärs Gerard Houa, der sich zwischenzeitlich selbst zum Chef von Aigle Azur erklärt hatte. "Wir können nicht gegen jeden kämpfen", sagte Yvelin dem Sender.

Aigle Azur beschäftigt 1.150 Mitarbeiter und betreibt elf Flugzeuge. Die Airline gilt als Übernahmekandidat. Nach Informationen der französischen Wirtschaftspresse loten IAG und Air France-KLM einen Kauf der Airline aus.
© aero.de | 05.09.2019 09:27

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Beitrag vom 05.09.2019 - 10:19 Uhr
Schuld sind immer die Anderen, wie gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter, die nicht einsehen, für ein Butterbrot und Wasser zu arbeiten.

Was passiert, wenn man sich unkollegial verhält, kann man bei Lkw-Fahrern sehen: Löhne und Gehälter auf dem Nivea von Weißrussland, Arbeitszeiten und Übernachtungsmöglichkeiten vom Feinsten. Jeder hat ein Handy aber Null organisiert.


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