Kursrutsch
Älter als 7 Tage

Übernahmegerüchte verschrecken Anleger von Air France-KLM

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Air France Headquarters, Roissy, © Air France

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PARIS - Anleger flüchten am Montag aus Aktien von Air France-KLM - nach einem Medienbericht lotet der Airlinekonzern eine Übernahme der insolventen Aigle Azur aus.

Anteile von Air France-KLM werten an der Börse zum Wochenauftakt um fast zehn Prozent ab: nach Informationen der Wirtschaftszeitung "Les Echos" will Air France-KLM die insolvente Aigle Azur übernehmen und hat unter allen Mitbietern "das höchste Angebot" eingereicht.

Und das möglicherweise nicht ganz freiwillig. Die französische Regierung werde Air France "wahrscheinlich zu einem Engagement (bei Aigle Azur, Red.) drängen", zitiert "Reuters" einen Marktteilnehmer. Aigle Azur steht seit vergangener Woche unter Gläubigerschutz und hat den Flugbetrieb eingestellt, rund 1.150 Jobs sind gefährdet.

Eine leicht rückläufige August-Auslastung von 91,0 Prozent auf der Langstrecke wird als weiterer Grund für den Kursrutsch vermutet. Im August legte die Zahl der Fluggäste im Jahresvergleich dabei um 2,3 Prozent auf 9,78 Millionen zu. Während KLM und Transavia mehr Passagiere beförderten, ging die Zahl der Fluggäste bei Air France leicht zurück.

Das gute Interkontgeschäft hatte Air France-KLM 2019 bislang auf Kurs zum Jahresziel gehalten.
© aero.de | 09.09.2019 10:30


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