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Tüv-Prüfungen am BER verlaufen "besser als erwartet"

Flughafen Berlin-Brandenburg
Flughafen Berlin-Brandenburg, © FBB, Günter Wicker

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BERLIN - In gut einem Jahr sollen die ersten Passagiere am neuen Hauptstadtflughafen BER einchecken. Dieses Ziel bekräftigte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup am Donnerstag in einer vorläufigen Bilanz der Tüv-Prüfungen im Hauptterminal, dessen Inbetriebnahme seit 2011 auf sich warten lässt.

"Ich traue mich am BER kaum, dieses Wort zu verwenden: Die Prüfung ist besser gelaufen als wir erwartet haben", sagte Lütke Daldrup im Berliner Abgeordnetenhaus. Offen ist, ob zum geplanten BER-Start im Oktober 2020 wie geplant auch das Zusatzterminal T2 fertig sein wird.

"Diese Garantie werde ich ihnen hier nicht geben können", sagte Lütke Daldrup, denn das Gebäude werde von einem Generalunternehmen schlüsselfertig gebaut. Wegen der niedrigeren Passagierzahlen im Herbst und Winter sei ein BER-Start aber auch ohne T2 möglich. "Es ist im Winter nice to have, im Frühjahr hätten wir es dann gern."

Zuletzt hatte der frühere Betriebsleiter der Berliner Flughäfen, Elmar Kleinert, vor einem BER-Start ohne Terminal 2 gewarnt. Es gebe dann keine Reserve. Lütke Daldrup sagte, das Hauptterminal fasse bei gutem Qualitätsstandard 25 Millionen Passagiere jährlich und könne den Flughafen Tegel ersetzen, der zugunsten des BER schließen soll.

Im Hauptterminal, dessen mangelhafter Brandschutz jahrelang saniert wurde, schließt der Tüv Rheinland nach Flughafenangaben am Freitag nächster Woche seine übergreifenden Tests ab. 80 Prozent der vorgegebenen 250 Prozess-Szenarien sind demnach geprüft, bis Ende November werden die Ergebnisse dokumentiert.

Der neue Flughafen soll nach vielen Planungsfehlern und Baumängeln im Oktober 2020 in Betrieb gehen. Lütke Daldrup sagte, er erwarte im April die behördliche Nutzungsfreigabe für das Gebäude. Dann beginnt ein Probebetrieb, für den im Winter 20.000 Freiwillige gesucht werden.

Lütke Daldrup sagte, dass die Gepäckanlagen der Terminals 1 und 2 nicht verbunden werden sollen. Das hat zur Folge, dass Passagiere, die an einem Terminal ankommen, und mit einer anderen Airline am anderen Terminal abfliegen, ihr Gepäck selbst rübertragen müssen. Dies seien aber nur sehr wenige Fälle, sagte Lütke Daldrup. Zudem werde der Flughafen dafür einen kostenpflichtigen Service anbieten.

T3 gegen 2030

Spätestens in zehn Jahren soll in Schönefeld ein weiteres neues Terminal in Betrieb gehen, das T3. Bis dahin sollen nach Lütke Daldrups Willen weiterhin Passagiere im benachbarten Terminal des früheren DDR-Zentralflughafens einchecken. An dem Standort sollte aber eigentlich 2025 der neue Regierungsflughafen in Betrieb gehen.

Laut Lütke Daldrup gibt es inzwischen Überlegungen beim Bund, länger als bislang geplant auf ein Gebäude nebenan auszuweichen, das als Zwischenlösung gebaut wurde. Im Gegenzug wolle der Flughafen dem Bund bisher ungenutzte Flächen anbieten, auf denen Stellplätze für neu angeschaffte Regierungsflugzeuge geschaffen werden könnten.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Günter Wicker, FBB | 19.09.2019 16:48

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Beitrag vom 22.09.2019 - 09:33 Uhr
Zur Weiterbildung einfach die Berichterstattung verfolgen. Da stand alles drin.

@Nexus: Erbitte Quellenangaben. Danke
Beispiel, wenn Sie so etwas meinen: Bei uns mussten Teile des Daches gemacht werden und diese Bereiche wurden dann auch neu gedämmt. Wenn wir einen bestimmten Anteil überschritten hätten, hätten wir das ganze Dach neu dämmen müssen, nach neuer Wärmeschutzverordnung. Einfach weil sich die Bestimmungen seitdem geändert haben. Man weiß, Tegel einfach renovieren wäre nicht möglich, man müsste an vielen Stellen komplett neu anfangen. Das stand auch auch so in der bisherigen Berichterstattung dazu, das meinte @Nexus wohl. Einfach dabei bleiben oder recherchieren.
Hier gibts was Neues
 https://www.tagesspiegel.de/berlin/hauptstadt-flughafen-ber-termin-fuer-eroeffnung-wird-im-november-festgelegt/25032316.html

Dieser Beitrag wurde am 22.09.2019 09:35 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 22.09.2019 - 00:00 Uhr
 https://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-vom-09-05-2019/neue-baumaengel-am-ber.html

Das ist eine der letzten Quellen, welche die aktuellen Probleme darstellt. Stammt aus 05-2019. Seither habe ich zum konkreten Thema Dübel nichts mehr gefunden.
Ferner gibt es Einschätzungen, dass es für die Ausführung von Dübelverbindungen in Kalk-Sandstein in Brandschutzbereichen kein existierendes zugelassenes System am Markt gibt. Und eben dieses Material ist wohl in sensiblen Bereichen verbaut worden.
Beitrag vom 21.09.2019 - 23:40 Uhr
Zur Weiterbildung einfach die Berichterstattung verfolgen. Da stand alles drin.

@Nexus: Erbitte Quellenangaben. Danke


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