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Lufthansa meldet sich bei Alitalia zurück

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Alitalia Airbus A319, © Andreas Spaeth

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FRANKFURT - Die Lufthansa prüft Kreisen zufolge eine Beteiligung an der geplanten Rettungsaktion für die insolvente italienische Fluggesellschaft Alitalia - dem Plan zufolge würde sich der Dax-Konzern anstelle des amerikanischen Rivalen Delta Air Lines in einer Partnerschaft an der Rettung beteiligen.

Die Informationen stammen von Quellen der Nachrichtenagentur "Bloomberg": dem Vernehmen nach will die Lufthansa wegen der angepeilten Wende bei der Tochter Eurowings kein eigenes Eigenkapital zuschießen, das Engagement bei Alitalia würde sich demzufolge auf anderweitige Unterstützung beschränken, hieß es von einer der informierten Personen.

Neben der Lufthansa wären weiterhin die staatliche italienische Bahngesellschaft Ferrovie dello Stato Italiane (FS) sowie die Beteiligungsfirma Atlantia der Familie Benetton an dem Rettungsplan beteiligt.

Ein Lufthansa-Sprecher verwies darauf, dass der Konzern seit langem die große Bedeutung des italienischen Marktes für das eigene Unternehmen betone und sich eine kommerzielle Partnerschaft rund um das Thema vorstellen könne. Darüber hinaus wollte er zu Spekulationen keine Stellung nehmen. Auch die italienische Nachrichtenagentur Ansa hatte zuvor über entsprechende Informationen berichtet.

Alitalia hatte vor mehr als zwei Jahren Insolvenz angemeldet und fliegt derzeit mit einem Brückenkredit der italienischen Regierung. Die Lufthansa hatte bereits früher Interesse an Alitalia angemeldet.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Alitalia | 09.10.2019 16:37

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Beitrag vom 10.10.2019 - 22:22 Uhr
Altitalia ist der absolute Horror , nie wieder. Ich war letze Monat 4x mit der Dolomiti Air unterwegs ... selbst da müßte H.Spohr endlich mal durchgreifen und dieses Macho Getue abstellen. Ich sags mal ganz offen ... auf 4 Flügen ( waren hauptsächlich deutsche Geschäftsleute an Bord und natürlich auch Italiener teils Familien etc) wurden italienische Passagiere viel freundlicher und wesentlich besser bedient als Deutsche ... wirklich wahr . Deutsche , hauptsächlich Geschäftsmänner wurden sehr unfreundlich bedient.

Dolomiti Air wäre ausbaufähig anstatt sich mit Alitalia einzulassen ... no go !!

Air Dolomit wird ausgebaut, die Flotte an E-Jets wird verdoppelt (aus dem Konzernpool).

Das Problem mit dem Service kann ich nicht bestätigen, immer wenn ich mit Air Dolomiti unterwegs war waren sie sehr freundlich.
Beitrag vom 10.10.2019 - 21:36 Uhr
Altitalia ist der absolute Horror , nie wieder. Ich war letze Monat 4x mit der Dolomiti Air unterwegs ... selbst da müßte H.Spohr endlich mal durchgreifen und dieses Macho Getue abstellen. Ich sags mal ganz offen ... auf 4 Flügen ( waren hauptsächlich deutsche Geschäftsleute an Bord und natürlich auch Italiener teils Familien etc) wurden italienische Passagiere viel freundlicher und wesentlich besser bedient als Deutsche ... wirklich wahr . Deutsche , hauptsächlich Geschäftsmänner wurden sehr unfreundlich bedient.

Dolomiti Air wäre ausbaufähig anstatt sich mit Alitalia einzulassen ... no go !!
Beitrag vom 10.10.2019 - 17:27 Uhr
Ich rede nicht von den privaten Urlaubsreisen des Herrn Carsten Spohr sondern von seinem Führungsstil als CEO der Lufthansa.
Wie ist denn der Führungsstil von Herrn Spohr? Ich kenne ihn nicht. Sie?
Dass da in den letzten fünf Jahren ein Strategiewechsel den nächsten jagte wird niemand ernsthaft bestreiten können, der die Entwicklung des Unternehmens in den letzten fünf Jahren verfolgt hat.
Maßnahmen wurden situativ angepasst, aber Strategiewechsel?
Das betrifft das Italien-Engagement wie die anderen Geschäftsfelder. Lufthansa will Alitalia übernehmen, dann doch nicht mehr und Ausbau der Air Dolomiti, jetzt ist doch wieder ein Engagement bei Alitalia angedacht?
Maßnahmen wurden angepasst. Hier hat man auf die Handlungen der Italiener reagiert. Mal wollten sie , mal nicht, mal nur teilweise. Da können Sie doch dem Käufer nicht vorwerfen, dass er sich die Sache überlegt.
Wie war das mit Brussels? Eigene Netzwerk-Airline - dann Langstrecken-Operations von Eurowings übernehmen, eigene Operations zu Eurowings schieben - dann vollständige Eingliederung in die Eurowings-Group - dann alles wieder zurück auf Anfang (die ersten Brussels-Kurz- und Mittelstreckenmaschinen in Eurowings-Livery müssen wieder umlackiert werden) - und das in gerade einmal drei Jahren.
Eurowings - es gäbe fast ein eigenes Buch, die Wendungen nachzuzeichnen, die da seit Germanwings-Zeiten in den gerade einmal letzten vier Jahren verordnet wurden.
Auch hier ist die Strategie unverändert, schnell Nummer 3 werden und dann konsolidieren. Mit angepassten Maßmnahmen. Die gleichzeitige AB Intergration geht da schnell mal vergessen. ;-)
Die AUA - da gab es in den letzten zwei Jahren mindestens zwei grundlegende Wechsel der Strategie,
Die da wären? Mal von dem Reagieren auf einen unvorherzusagenden LCC Overkill abgesehen.
die auch umfangreich darzulegen wären, obwohl sie eigentlich auch jeder kennt, der sich mit der Lufthansa Group beschäftigt hat - und so weiter und so weiter. Swiss hat es bisher geschafft, weitgehend ihr eigenes Ding zu machen - zu ihrem Glück. Da kann man das Thema Verlässlichkeit von Planungen schon einmal kritisch zum Thema machen. Übrigens habe ich natürlich mit keinem Wort bestritten, dass sich Lufthansa um den italienischen Markt kümmern sollte - nur ausgerechnet durch ein Engagement bei Alitalia? Meine Aussage dazu war: Diese Form des Engagements würde ich mir zweimal überlegen - mit Blick auf Alitalia.

Dieser Beitrag wurde am 11.10.2019 08:07 Uhr bearbeitet.


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