Nach Absturz
Älter als 7 Tage

US-Luftwaffe nimmt Flugbetrieb in Spangdahlem wieder auf

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US Air Force F-16C, © USAF

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SPANGDAHLEM - Eine Woche nach dem Absturz eines US-Kampfjets in der Südeifel hat der amerikanische Flugplatz Spangdahlem am Dienstag seinen Flugbetrieb wieder aufgenommen.

Das teilte eine Sprecherin der Air Base mit. Die Übungsflüge der Militärflugzeuge waren vorübergehend eingestellt worden, nachdem am vergangenen Dienstag ein Kampfjet vom Typ F-16 über einem Waldstück bei Zemmer (Kreis Trier-Saarburg) abgestürzt war.

Der Stopp erfolgte, weil sich der Luftwaffenstützpunkt auf "Aufgaben und Arbeiten" konzentrieren wollte, "die mit dem Unfall in Zusammenhang" standen, wie die Sprecherin erklärt hatte.

Der Pilot, der in Spangdahlem gestartet war, hatte sich bei dem Routine-Übungsflug per Schleudersitz gerettet. Er wurde leicht verletzt. Das US-Militär setzte auch am Dienstag seine Untersuchungen an der Absturzstelle fort.

Auch die Bergung der einzelnen Wrackteile gehe voran, sagte ein Sprecher des US-Flugplatzes in der Eifel. In Spangdahlem ist das 52. Jagdgeschwader stationiert: Es umfasst eine F-16-Kampfjet-Staffel mit mehr als 20 Flugzeugen.

Warum der Flieger abgestürzt ist, ist noch unklar: Die Untersuchungen dazu seien im Gange und könnten Wochen bis Monate dauern, sagte die Sprecherin. Das Ergebnis werde im Anschluss bekanntgegeben. Wann die Arbeiten vor Ort beendet würden, könne man derzeit auch nicht sagen. Das hinge vom Verlauf der Untersuchungen ab, sagte sie.

Nach wie vor sichern 30 bis 50 Soldaten der Bundeswehr rund um die Uhr das Gelände um die Absturzstelle ab, wie Günter Bohn vom Landeskommando Rheinland-Pfalz in Mainz mitteilte. "Das war kein Klotz, der vom Himmel fällt und einfach aufgehoben werden kann", sagte der Oberstleutnant. "Das sind Zigtausende verstreute Einzelteile in einem schwer zugänglichen Gelände."

Zur US-Base gehören rund 4.000 US-Soldaten. Einschließlich der Angehörigen leben und arbeiten zwischen 10.000 und 11.000 Menschen auf dem Stützpunkt. Die US-Luftwaffe ist seit Mitte der 1950er Jahre in Spangdahlem präsent.
© dpa | 15.10.2019 12:05


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