Weltkriegsbombe
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Keine Starts und Landungen am Flughafen Hamburg

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Helmut-Schmidt-Schriftzug am Hamburger Flughafen, © Hamburg Airport

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HAMBURG - Wegen der Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg waren am Mittwochabend keine Starts und Landungen am Flughafen Hamburg möglich. Das sagte ein Polizeisprecher am Mittwochabend.

Der Luftraum über dem Airport wurde gesperrt, wie der Flughafen auf Twitter mitteilte.

Es seien aber nicht sehr viele Passagiere betroffen, sagte eine Sprecherin des Flughafens. "Es ist nicht mehr so viel los, höchstens zehn Maschinen sind noch betroffen", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Es sei damit zu rechnen, dass die Flüge noch am Abend abgefertigt würden. Erst ab Mitternacht müssten wegen des Nachtflugverbots Ausnahmegenehmigungen bei der Umweltbehörde beantragt werden.

Offen war zunächst, wie lange die Sperrung andauert. Wohin die ankommenden Flüge umgeleitet werden, entscheide die jeweilige Fluggesellschaft, sagte die Sprecherin. "Möglich sind Hannover, Bremen und Rostock", sagte sie. Der Flughafen selbst war nicht gesperrt und weiterhin gut zu erreichen.

Für die Entschärfung der 1000-Pfund-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurden in Hamburg-Schnelsen im Umkreis von 300 Metern die Häuser evakuiert. Wie die Polizei mitteilte, mussten etwa 400 Menschen in Sicherheit gebracht werden, im Freien sollte man sich nicht aufhalten. Die Bombe sei aufgrund ihres besonderen Zünders nicht leicht zu entschärfen, sagte ein Feuerwehrsprecher der dpa. Misslinge die Entschärfung, müsse gesprengt werden.

Für die Zeit der Entschärfung sind nicht nur die Straßen und der öffentliche Verkehr im Umkreis gesperrt - auch die A7 sollte zeitweise komplett gesperrt werden.
© dpa-AFX | 16.10.2019 21:16


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