737-Krise
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Boeing überweist Turkish Airlines 225 Millionen Dollar

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Turkish Airlines Boeing 737-800, © Ingo Lang

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ISTANBUL - Turkish Airlines und Boeing haben sich angesichts der Krise um den Jet 737 MAX auf eine Entschädigungszahlung geeinigt. Das teilte Turkish Airlines am Dienstag mit.

Die Zeitung "Hürriyet" berichtete, Turkish Airlines habe einen Betrag von 225 Millionen US-Dollar erhalten. Dies decke die Verluste der Fluggesellschaft von 2019 ab.

Die Fluggesellschaft teilte lediglich mit: "Turkish Airlines und Boeing haben sich auf eine Entschädigung für bestimmte Verluste geeinigt, die durch am Boden gebliebene und nicht ausgelieferte Boeing 737 MAX Flugzeuge entstanden sind."

Nach dem Absturz zweier Maschinen der Reihe 737 MAX bei den Fluglinien Lion Air und Ethiopian Airlines im März mit insgesamt 346 Toten verhängten Behörden weltweit ein Flugverbot für den Typ.

Bei Turkish Airlines blieben 12 Flugzeuge des Typs am Boden. Zudem sollte Turkish Airlines im Jahr 2019 zwölf der Flieger erhalten. Wegen des Flugstopps und der nicht ausgelieferten Flugzeuge musste Turkish Airlines Tarife erhöhen und Inlandsflüge kürzen. Anfang Dezember hatten türkische Medien berichtet, dass die Fluggesellschaft zudem bereit sei, Boeing wegen der Verluste zu verklagen.
© dpa-AFX, aero.de | 31.12.2019 15:01

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Beitrag vom 03.01.2020 - 14:58 Uhr
Das dürfte Boeing an den Rand seiner Gewinnschwelle 2020 und weitere Jahre, und an die positive Betriebsfähigkeit im zivilen Verkehrsbereich bringen.
Beitrag vom 03.01.2020 - 12:26 Uhr
Ups ja, natürlich Zinsen oder Leasingraten und nicht Zinsen auf Leasingraten. Quatsch :(
Beitrag vom 03.01.2020 - 11:55 Uhr
... erst einmal nicht nach so viel, aber oben schreibt ja Runway, dass man nur Zinsen für geleaste Maschinen geltent machen kann und Turkish hat die vermutlich mit Staatsgeldern bezahlt.

Nee, schrieb ich nicht. Zinsen zahlt man für nur Kredite. Bei Leasing sind das praktisch Mietgebühren oder auch Leasingraten genannt. Da besteht sogar der Vorteil das der Kunde Boeing genau die Leasingraten für die Standzeit in Rechnung stellen kann ohne weitere Nachweise.

Das alles ist aber nur einer von vielen Aspekten und keiner kennt die genauen vertraglichen Bedingungen und üblichen Handelsweisen der Branche für solche Fälle. Durch B787-Grounding hat Boeing ja schon ausreichend Erfahrung auf dem Gebiet.


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