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Erstem A380-Rückläufer von Air France droht Zerlegung

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Airbus A380 MSN003, © Tarmac Aerosave

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DORTMUND - Am ersten Januar hob der Airbus A380 mit der Seriennummer 040 zum letzten Mal für den Air France-Liniendienst ab. Im Februar gibt die Airline den Superjumbo an den Leasinggeber Dr. Peters Group zurück. Für die Zukunft des Flugzeugs zeichnet sich ein klarer Weg ab - sofern die Anleger dem zustimmen.

Auf folgende Lösung haben sich Air France- und Dr. Peters Group-Manager bereits geeinigt: die Airline muss den A380 nicht wie sonst üblich aufpolieren und überholen, sondern zahlt stattdessen eine Kompensation an die Fondsgesellschaft.

Außerdem wird Air France die Triebwerke des Flugzeuges weiter leasen. Da sie bis 2022 jedoch alle A380 ausflotten will, ist dies nur eine Übergangslösung.

Für den nächsten Schritt braucht die Dr. Peters Group die Zustimmung der Anleger, die in das Flugzeug investiert haben: sie sollen darüber abstimmen, ob die Einzelteile der Maschine verkauft werden dürfen.

Der Verkauf ist auf einen Zeitraum von zwei Jahren angesetzt und soll den Anlegern Auszahlungen in bisher nicht genannter Höhe bescheren.

Damit steht der A380 Nr. 040 die gleiche Zukunft bevor wie Nr. 003 und Nr. 005, die Singapore Airlines an die Dr. Peters Group zurückgegeben hatte. Bei allen Flugzeugen hatten Verteter der Dr. Peters Group vergebens versucht, Anschlussleasingnehmer zu finden.

Die im Frühjahr 2019 von Airbus beschlossene Einstellung des A380-Programms hat die Vermarktung gebrauchter Maschinen nicht einfacher gemacht.
© aero.de (boa) | Abb.: Airbus | 22.01.2020 13:13

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Beitrag vom 23.01.2020 - 16:39 Uhr
Das wird für die Investoren der Dr. Peters Group mit Sicherheit ein finanzielles Desaster! Und bei den restlichen A380 wird das nicht besser! Fast wie so Schiffsfonds...


Wenn man keine Ahnung hat...

Die Restwerte der Flieger wurden von Anfang an (zum Glück!) extrem niedrig kalkuliert. Dr. Peters und die Anleger dürften wohl einige der wenigen Beteiligten sein die das finanzielle A380 Debakel nicht ausbaden müssen
Beitrag vom 22.01.2020 - 20:59 Uhr
Das wird für die Investoren der Dr. Peters Group mit Sicherheit ein finanzielles Desaster! Und bei den restlichen A380 wird das nicht besser! Fast wie so Schiffsfonds...

Für Dr. Peters ganz sicher nicht, eher für die Anleger.
Aber die dürften auch schon bei 70-80% des eingesetzten Kapitals sein.
Dazu kommt noch die weitere Verwertung. Selbst die ersten Singapur Flieger sollen am Ende mit 140-150% rauskommen.
 https://www.fondsdiscount.de/magazin/news/dr-peters-erwartet-positives-gesamtergebnis-fuer-zwei-a380-b-3010/
Beitrag vom 22.01.2020 - 20:31 Uhr
Das wird für die Investoren der Dr. Peters Group mit Sicherheit ein finanzielles Desaster! Und bei den restlichen A380 wird das nicht besser! Fast wie so Schiffsfonds...


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