2019-nCoV
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EASA reagiert auf Coronavirus

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Universal Protection Kit, © Galls

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FRANKFURT - Das Coronavirus 2019-nCoV veranlasst die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) zur Herausgabe einer Handlungsempfehlung: Flugbesatzungen sollen auf "infektiöse Verdachtsfälle" unter Passagiere frühzeitig reagieren - und sich mit Notfallsets vor einer Ansteckung an Bord schützen.

2019-nCoV breitet sich aus: Europa und die USA melden erste Fälle, der Herd des Coronavirus liegt aber weiter in Asien. China hat die Millionenmetropole Wuhan abgeriegelt, in der der Erreger das erste Mal auf Menschen übergeprungen war. Bei der Bekämpfung einer Pandemie kommt der Luftfahrt eine zentrale Rolle zu.

Die EASA rät Airlines, Flugpersonal für die Symptome des Coronavirus zu sensibilisieren: trockener Husten und leichtes Fieber können erste Anzeichen für den Atemwegsinfekt sein. Bei einem Verdachtsfall sollten alle Passagiere an Bord Angaben zu weiteren Reiseplänen und Aufenthaltsorten hinterlassen.

Sogenannte "Universal Precaution Kits" (UPK) sollten Airlines laut EASA auf allen Flügen in aus aus Infektionsgebieten für Crewmitlieder mitführen. Die Notfallsets enthalten Schutzkleidung, Desinfektionsmittel und spezielle Müllsäcke zur sicheren Entsorgung potenziell infektiöser Abfälle.

Mehrere Airlines haben unterdessen eigene Vorkehrungen getroffen, um Passagiere und Crews vor 2019-nCoV zu schützen. So legt Emirates ihren Flugbesatzungen nahe, in China die Crewhotels nicht zu verlassen.
© aero.de | Abb.: Galls | 28.01.2020 10:10

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Beitrag vom 30.01.2020 - 11:34 Uhr
@contrail55 und @Nicci72

Hier stellt ganz sicher niemand den Flugbetrieb ein, „weil ein Chinese gehustet hat!“
Hier geht es eigentlich um ganz andere Themen und die, die sich nicht daran halten werden sicher Probleme bekommen, wenn sich diese Entwicklung bewahrheiten sollte!
Fluggesellschaften reagieren bereits und stoppen ihre Flüge!
Die Verkehrsinfrastruktur in China wird tatsächlich lahmgelegt, 1000 Militärärzte ins Gebiet entsendet, Krankenhäuser binnen Tagen aus dem Boden gestampft, u.v.a.m. – Das was als absolut undenkbar angesehen wird, das wird in China gerade praktiziert!!!

Bei der Betrachtung ist auch nicht der aktuelle Zustand relevant, sondern die Kenntnisse über die Risiken der folgenden Mutationen dieses Corona-Virus! Es ist auch unwichtig, was mit irgendwelchen Krankheiten in der Vergangenheit war oder nicht war und wie gut bisher die Patienten dies bisher überstehen!
Dass es bisher in der Hauptsache alte, geschwächte und vorerkrankte Menschen trifft, die an diesem Virus sterben, ist mit Sicherheit nicht die Entscheidungsgrundlage für die Entscheidungen der Chinesischen Regierung, die da in China gerade ablaufen!
Beachten Sie hierbei, dass China hinter den USA die weltweit zweithöchsten Rüstungsausgaben hat und welche Entwicklung dieses Land alleine in den letzten 20 Jahren gemacht hat! Die sind alles andere als dumm oder unwissend!
Vergessen Sie auch nicht, dass Japan im zweiten Weltkrieg biologische Waffen eingesetzt hat und die ideoloische Feindschaft noch immer latent vorhanden ist weil diese Kriegsverbrechen die Chinesen sehr getroffen haben. Da wird es sich kein Land nehmen lassen die eigenen Forschungen an solchen „Biologischen Waffen“ zu seinem eigenen Schutz zu unternehmen! Darüber wird man aber niemals offene und ehrliche Angaben von irgendeiner Nation sehen!


Wikipedia:
Während der Schlacht um Changde setzten japanische Truppen massiv biochemische Waffen ein, um die chinesische Verteidigung zu brechen. Im November 1941 warfen Mitglieder der Einheit 731 erstmals mit Pest verseuchte Flöhe aus Flugzeugen über Changde ab. Bei der darauf folgenden Seuche starben 7.643 Chinesen. Als japanische Truppen 1943 Changde angriffen und auf unerwartet heftigen Widerstand stießen, versuchten sie diesen während der sechs Wochen dauernden Offensive mit allen Mitteln zu brechen. Während der Schlacht kam es zu Pestausbrüchen, von denen sowohl chinesische Soldaten als auch Zivilisten betroffen waren. Nach Angaben mehrerer japanischer Soldaten der Einheit 731, unter anderem Shinozuka Yoshio, hatten sie Pesterreger in Form sprühfähiger Kampfstoffe von Flugzeugen aus in und um Changde versprüht. Zeitgleich begannen andere Armeeeinheiten, unter anderem die Einheit 516, mit dem massiven Einsatz von chemischen Waffen.
IM LAUFE DER SCHLACHT STARBEN 50.000 CHINESISCHE SOLDATEN UND 300.000 ZIVILISTEN. WIE VIELE DAVON DURCH DIE BIOLOGISCHEN UND CHEMISCHEN WAFFEN GETÖTET WURDEN, LÄSST SICH NICHT KLÄREN. DIESE EINSÄTZE UND DIE EXPERIMENTE AN MENSCHEN WERDEN ZU DEN JAPANISCHEN KRIEGSVERBRECHEN GEZÄHLT.

 https://de.wikipedia.org/wiki/Biologische_Waffe

Nehmen Sie einfach mal an, dass man zum eigenen Schutz sich in China mit „Biologischen und Chemischen Waffen“ intensiv beschäftigt hat und man hier auch an diesem Corona-Viren-Stamm experimentiert und Veränderungen vorgenommen hat, so dass man mögliche Mutationen dieses Corona-Virus und deren Wirkungen schon kennt!

Dann sollte man sich einfach mal die ganzen Aktionen in China genauer betrachten, wie heftig die dort reagieren und ob das mit irgendeiner „einfachen Grippe“ vereinbar sein kann, was da abläuft!
Dann laufen jetzt die vielen Brutstätten dieser Corona-Viren in China und langsam auch weltweit umher und dann mutieren diese Coroana-Viren auf einem „natürlichen Weg“ weiter. Auf welche Mutation wir hier eigentlich warten, das wissen wir nicht, aber die Reaktionen in China sprechen eine andere Sprache, als dass das ungefährlich sein wird!

Eine solche Nation wie China wird sich niemals die Blöße geben, mit solch heftigen Maßnahmen zu agieren und das weltweit so offen vorzuführen, wenn man nicht dazu gezwungen ist, so umfassend zu handeln! – Ob das reicht oder ob das durch zu langsames Handeln schon eskaliert ist, darüber möchte ich mir keine Meinung bilden.

Selbstverständlich ist die Natur überlebensfähig: Survival oft he fittest funktioniert immer, denn auch Pest, Cholera, Ebola, Spanische Grippe usw. überleben immer einige Menschen, die einfach anders sind und ihre Resistenzen schon entwickelt haben!

Das bedeutet aber nicht, das man hirnlos alles einfach weiter machen muss, sondern eventuell eine Quarantäne weltweit für diese Menschen und Waren einhalten sollte, die man durch die Welt transportieren möchte, damit man einem eventuell katastrophalen Ausmass noch Einhalt gebieten kann!

Daher wären die Kenntnisse über die Mutationen dieses Virus wesentlich wichtiger als alles andere. Es ist da einfach uninteressant, wieviele Menschen schon gestorben sind und auch dass es bei vielen wie eine harmlose Grippe abläuft. – sondern wichtiger ist es welche Mutationen dieses Corona-Virus schon stattgefunden haben und festgestellt wurden und welche mögliche Gratwanderung hier gerade abläuft!


Hier geht es auch nicht um irgendeine Panikmache, sondern um den korrekten und vorbereiteten Umgang mit solchen Problemen!
Nach Ebola-Ausbruch mussten sich alle auf diese Szenarien einstellen und eigentlich jeder wissen, wie man sich in einer Pandemie-Situation zu verhalten hat! - Betrachten Sie das einfach als eine Übung und dann sieht das eigentlich sehr unvorbereitet aus, was hier bisher weltweit abgeliefert und überall diskutiert wird!


Dieser Beitrag wurde am 30.01.2020 11:38 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 29.01.2020 - 18:57 Uhr
NTV schreibt "Dieser Erreger ist tödlicher als das Coronavirus".
Naja, wieviele erkranken und wie sind die Todesfälle einzuordnen?
Da war MERS etwas anderes.
Wie wird sich der Coronavirus weiterentwickeln?
(Die Rechenmodelle zur Ausbreitung von Viren/infektiösen Krankheiten, die die Engländer nutzten, passten.)
Emirates Vorschlag müsste z.Z. zumindest auch in Mitteleuropa befolgt werden. Influenza-Viren sind auch nicht zu verachten. Man ist u. U. nicht arbeitsfähig.

In einem Flieger hat also ein Chinese gehustet und deshalb setzt sich jetzt die EASA in Marsch und bis auf weiteres werden Flüge nach China werden gecancelt... (ich weiß, verkürzt gesagt)

Ich frage mich gerade, was der Superlativ "tödlicher" in solchen Presseberichten eigentlich genau benennt - ein Virus ist "tödlich": Wenn man von ihm befallen wird ist man also tot. Aber - Panik, Panik - "tödlicher als"...? Auch der Superlativ "toter als..." ist schon Unfug - toter als tot kann man nicht sein und tödlicher als tödlich kann deshalb auch ein Virus nicht sein.

Ich frage mich angesichts dieser Sprache deshalb gerade auch, was an diesen Direktiven der EASA, den Flugeinstellungen von British Airways, Lufthansa usw., der Evakuierung der Deutschen per Lufthwaffe mit anschließender Quarantäne usf. berechtigte Vorsorge ist und was ein Hype. Eine "ganz normale" Malaria-Infektion, die man sich irgendwo in den Tropen zuzieht, kann genauso tödlich sein wie eine "tödlichere" Infektion mit dem Corona-Virus.
Tödliche Infektionen reichen offensichtlich nicht mehr aus, obwohl daran wesentlich mehr Menschen sterben, es müssen "tödlichere" sein, neben der langweiligen Malaria oder Schlafkrankheit der Corona-Virus oder Ebola...
Von den "hauseigenen" Grippe-Viren jetzt nicht zu reden.

Ja, und der Luftfahrt kommt in der Tat auch eine Rolle bei der Verbreitung von Viren zu - aber eine noch größere all den überfüllten Bussen (nicht: Airbussen!), U- und S-Bahnen sowie Zügen, also all den Erd-gebundenen Verkehrsmitteln, in denen sich in unserer urbanisierten Welt täglich die Menschen quetschen und drängen.



Dieser Beitrag wurde am 29.01.2020 19:00 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 29.01.2020 - 11:10 Uhr
Wenn man in dieser Zeit in ein vollbesetztes Transportmittel steigt, trainiert man seine Abwehrkräfte.
Falls man "auf dem falschen Fuss" erwischt wird, wird man krank, ggf. auch ernsthaft krank.
Das sollte bei der EASA auch bekannt sein.
Falls jemand im Flieger hustet oder "irgendwie" krank ausschaut, soll der Flieger ggf. umgeleitet werden?


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