Ryanair-Abzug
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Nürnberg rechnet 2020 mit rund 600.000 Fluggästen weniger

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Flughafen Nürnberg, © Nürnberg Airport

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NÜRNBERG - Die für April 2020 angekündigte Schließung der Nürnberger Basis der Billigfluggesellschaft Ryanair stellt den Flughafen vor große Probleme. Laut Finanzminister Albert Füracker (CSU) muss in diesem Jahr mit einem Rückgang von rund 600.000 Passagieren gerechnet werden.

"Das ist eine echte Belastungsprobe, aber wir bemühen uns um einen konsequenten Sparkurs, ohne dass jedoch die generelle Attraktivität des Flughafens darunter leidet."

Die Zahl der Passagiere am Albrecht Dürer Airport war bereits im vergangenen Jahr wegen der Insolvenz der Fluggesellschaft Germania um acht Prozent auf rund 4,1 Millionen zurückgegangen. Der Touristikverkehr brach sogar um 22,4 Prozent ein.

Ryanair hatte dem Flughafen Nürnberg bereits im vergangenen Jahr mitgeteilt, das Flugprogramm ab April stark einschränken zu wollen. Nur rund ein Drittel der Flugangebote sollen für den Sommer 2020 erhalten bleiben.

Die Entscheidung der irischen Fluggesellschaft wurde mit dem Flugverbot des neuen Typs Boeing 737 MAX begründet. Füracker betonte, dass die Staatsregierung hier keine Einflussmöglichkeiten auf Ryanair habe.
© dpa | Abb.: Flughafen Nürnberg | 22.01.2020 12:21


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