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Lufthansa Cargo fliegt weiter nach China

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Lufthansa Cargo Boeing 777F, © Lufthansa Cargo

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FRANKFURT - Die Luftfrachtkrise hat die meisten Airlines 2019 kalt erwischt - seit 13 Monaten geht die Nachfrage stetig zurück. Der Corona-Ausbruch stellt die gebeutelte Branche gleich zu Jahresbeginn vor neue Herausforderungen. Wie wirkt sich der Ausbruch auf das Luftfrachtgeschäft aus?

Der Erreger 2019-nCoV hat China und die Weltluftfahrt fest im Griff. Viele Airlines setzen Passagierflüge zu Zielen im chinesischen Festland bis März aus. Die dem Markt damit ebenfalls entzogene Frachtkapazität der Unterflurräume wird derzeit noch nicht durch mehr Frachtflüge kompensiert.

"Die Passagierfluglinien der Lufthansa Group haben ihre Flüge von und nach China (...) ausgesetzt", teilte Lufthansa Cargo mit. "Entsprechend stehen die Beiladekapazitäten dieser Flüge nicht für Luftfracht zur Verfügung."

Lufthansa Cargo plant, "die Verbindungen vom und zum chinesischen Festland mit Frachtflugzeugen so lang wie möglich aufrecht zu erhalten", hat die Verbindungen aber in einem Sonderflugplan ausgedünnt. Statt in China legen die Crews auf den Umläufen einen neuen Übernachtungsstopp in Nowosibirsk ein.

Zwar verzeichnet die Branche hohe Nachfrage für Expresslieferungen von Arznei, medizinischer Ausrüstung und Atemschutzmasken. Verlängerte Neujahrsferien in China führen jedoch dazu, dass Firmen weniger exportieren, schreibt Nachrichtenagentur "Reuters". Erst wenn die Produktion wieder anzieht, dürfte der Bedarf nach Luftfracht sprunghaft steigen.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 05.02.2020 08:39


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