"Sofia"
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Trump will fliegendes Observatorium einmotten

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Fliegendes Observatorium: die Boeing 747 Sofia, © NASA

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WASHINGTON - Wissenschaftler der NASA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt müssen womöglich bald auf die zum fliegenden Observatorium umgebaute Boeing 747 "Sofia" verzichten.

Das berichtet "Der Spiegel". Demnach schlägt US-Präsident Donald Trump im neuen Haushaltsentwurf vor, die Mittel für das Gemeinschaftsprojekt zu kürzen. Es läuft seit zehn Jahren und ist eigentlich auf eine Dauer von weiteren zehn Jahren angelegt.

Mit dem Infrarotteleskop an Bord der Boeing 747 erforschen die Wissenschaftler beispielsweise die Umgebung von Schwarzen Löchern. Trump hat offensichtlich andere Prioritäten: er will wieder US-Amerikaner auf dem Mond sehen.

© aero.de (boa) | 13.02.2020 15:10

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Beitrag vom 14.02.2020 - 10:35 Uhr
Als Juniorpartner mit den Amis hat man meist nicht viel zu bestellen...
Für Boeing war das alles ein fetter Auftrag.
Wenn Amis kein Interesse an der Sache mehr haben, dann dürfen sie natürlich vertragswgemäss aussteigen.

Dieser Beitrag wurde am 14.02.2020 10:36 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 14.02.2020 - 10:12 Uhr
Hier könnte Merkel ja mal ein paar Euro lockermachen. Deutschland könnte so etwas auch alleine betreiben. Aber man lässt ja gerne die Amerikaner alles zahlen und machen.
Beitrag vom 14.02.2020 - 08:58 Uhr
So hat halt jeder andere Prioritäten.

Ich persönlich fände ja mal einen Neptun-Orbiter und auch nen Uranus-Orbiter spannend.

Gerade der Neptun: Arschkalt und trotzdem die stärksten Stürme im Sonnensystem.

Und Uranus: Da, wo die Sonne einstrahlt ist es kälter als da, wo der Uranus im Schatten liegt. Nicht vergessen: da die Rotationsachse in der Bahnekliptik liegt, dauert die Nacht- und Sonnenphase jeweils ein halbes Uranusjahr.


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