Covid-19-Krise
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Starker Rückgang im Flugverkehr bereits im Februar

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Cathay Pacific Airbus A350-900 in Düsseldorf, © Andreas Wiese, DUS

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GENF - Der weltweite Passagierluftverkehr ist wegen der Corona-Krise bereits im Februar stark zurückgegangen.

Die geflogenen Passagierkilometer sanken nach Angaben des Dachverbands der Fluggesellschaften (IATA) im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,1 Prozent. Das sei der schärfste Einbruch seit den Terroranschlägen in New York und Washington 2001 gewesen, teilte die IATA am Donnerstag mit.

Passagierkilometer sind eine Größe, bei der Zahl der Passagiere mit den von ihnen zurückgelegten Flugkilometern multipliziert wird.

In der Asien-Pazifik-Region lag das Minus im Vergleichszeitraum sogar bei 41 Prozent, in China allein bei fast 84 Prozent. Seitdem habe sich die Lage noch verschlimmert, aber die Daten für März lagen noch nicht vor.

Ursache seien der Einbruch im Inlandsverkehr in China nach Ausbruch der der Coronavirus-Epidemie, die Reiseabsagen unzähliger Passagiere auf dem Strecken in die Region und der Beginn von Grenzschließungen. Die Maschinen seien zu 75,9 Prozent ausgelastet gewesen, 4,8 Prozentpunkte weniger als im Februar 2019.

"Die Fluggesellschaften sind im Februar mit einem Vorschlaghammer namens Covid-19 getroffen worden", sagte IATA-Chef Alexandre de Juniac. "Dies ist die dunkelste Stunde der Aviatik." Covid-19 heißt die gefährliche Lungenkrankheit, die das in China Ende Dezember erstmals entdeckte neuartige Virus Sars-CoV-2 auslösen kann. Die IATA repräsentiert 290 Airlines weltweit, die zusammen etwa vier Fünftel der Fluggäste befördern.
© dpa-AFX, aero.de | 02.04.2020 16:51


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