Shutdown
Älter als 7 Tage

Austrian klopft beim Staat um Hilfe an

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Austrian Airlines, Vorstand Alexis von Hoensbroech (CEO), Andreas Otto (CCO), Wolfgang Jani (CFO), © Franz Zussner

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WIEN - Die bereits bewilligte Kurzarbeit wird nicht reichen. Nach Verlängerung ihres "Shutdowns" bis Anfang Mai sondiert die Lufthansatochter bei der Bundesregierung weitere Stützungsmaßnahmen, meldet Reuters.

“Es ist bereits absehbar, dass auch weitere Maßnahmen nötig sein werden, wie bei fast jeder Fluggesellschaft auf dieser Welt”, sagte ein Sprecher der Austrian.

Noch zur Bilanzveröffentlichung im März gab sich AUA-Chef Alexis von Hoensbroech optimistisch, den massiven Nachfrageeinbruch mit eigenen Mitteln durchhalten zu können - zumindest weitgehend. So bedankte sich Hoensbroech vor den virtuell zugeschalteten Medien bei der Regierung für die neue Regelung bei Kurzarbeit, wonach der Staat einen Großteil der Gehaltszahlungen übernimmt.

Inzwischen verabschiedete die österreichische Regierung ein Hilfsprogramm in Höhe von 15 Milliarden Euro zur Stützung zur durch die Corona-Krise in Not geratener Unternehmen. Das Programm soll auf 38 Milliarden Euro augestockt werden, unter Anderem in Form von Kreditbürgschaften des Staates.

Einzig verbliebener AUA-Kunde ist aktuell das österreiichische Außenministerium, in dessen Auftrag Austrian weltweit verstreute Österreicher nach Hause fliegt. Insgesamt parken am Flughafen Wien derzeit über 100 Flugzeuge von Austrian Airlines, Lauda, Level und Wizz Air.

Der  Umfang der benötigten Hilfe sei vor allem von der Dauer der Krise bestimmt, und konkreten Maßnahmen, die für eine Überbrückung bis zum Neustart notwendig seien, so Austrian Airlines. Der reguläre Linienverkehr der Austrian bleibt zunächst bis 1. Mai vollständig ausgesetzt.
© aero.at | 05.04.2020 07:43


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