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AUA braucht etwas weniger Staatshilfe

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Geparkte A320 der AUA, © Austrian Airlines

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WIEN / SCHWECHAT - Die österreichische Fluggesellschaft AUA (Austrian Airlines) dürfte einem Pressebericht zufolge gar nicht die angesuchten 767 Millionen Euro Staatshilfe brauchen.

Stattdessen würden rund 650 Millionen Euro genügen, berichtete der "Kurier" (Donnerstagausgabe). Finanzvorstand Wolfgang Jani habe bei einer Red Hour, einer Videokonferenz mit den Mitarbeitern, bestätigt, dass der Finanzbedarf niedriger sei, aber keinen Betrag genannt.

Rund 300 Millionen Euro sollen auf von der staatlichen Finanzierungsagentur COFAG garantierte Bankkredite entfallen, die bis 2026 laufen. Der Rest verteile sich je zur Hälfte auf eine Eigenkapitalspritze der Republik Österreich und einen Zuschuss der Lufthansa . Als Grund, warum die AUA nun weniger Unterstützung benötige, habe Jani den Neustart genannt, der früher als geplant beginnen könne.

Eine positive Fortbestandsprognose sei ebenfalls in Griffweite gerückt. Am 26. Mai gebe es einen weiteren Termin zwischen Vorstand und den Wirtschaftsprüfern von PwC, danach rechne AUA-Chef Alexis von Hoensbroech mit einer endgültigen positiven Fortbestandsprognose.

Ein Sprecher von AUA wollte sich am Abend nach dem Aufsichtsrat auf Anfragen nicht zu den neu kolportierten Summen äußern.
© dpa-AFX | 21.05.2020 07:01


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