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Ufo: EU-Auflagen würden Arbeitsplätze vernichten

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Lufthansa parkt Flugzeuge, © Lufthansa

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FRANKFURT - EU-Auflagen bei der Lufthansa-Rettung würden nach Auffassung der Kabinengewerkschaft Ufo Tausende tarifgebundene Arbeitsplätze in Deutschland vernichten.

Etablierte Airlines wie Lufthansa, Eurowings und Condor schrumpften unverschuldet aufgrund der Corona-Krise, erklärte der Ufo-Vorsitzende Daniel Flohr am Mittwoch in Mörfelden-Walldorf bei Frankfurt.

"Sollten nun auch noch wichtige Start- und Landerechte wegen der existenzsichernden Staatshilfen entzogen werden, kann diese Lücke nur durch Dumping-Anbieter wie Ryanair und Co. gefüllt werden, die weder sozial fair noch nachhaltig arbeiten", kritisierte die Gewerkschaft.

Die EU-Kommission steht vor einer wettbewerbsrechtlichen Beurteilung des geplanten milliardenschweren Staatseinstiegs bei der Lufthansa. Laut Medienberichten könnte sie zum Ausgleich wettbewerbsrechtlicher Nachteile die Start- und Landerechte des Kranich-Konzerns an seinen Hauptdrehkreuzen Frankfurt und München beschneiden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dagegen bereits entschlossenen Widerstand angekündigt.
© dpa-AFX, aero.de | 27.05.2020 10:58


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