Flug PS752
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Iran will Flugschreiber von abgeschossener 737 herausgeben

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PS752, © Ukraine Presidential Office, Press Service

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KIEW - Fünf Monate nach Abschuss einer Boeing 737-800 bei Teheran will der Iran die Flugschreiber freigeben.

Teheran, 08. Januar 2020: Ukraine International Airlines Flug 752 verlässt in den frühen Morgenstunden den Imam Khomeini Airport, die meisten Passagiere sind am Zielort Kiew auf Weiterflüge nach Europa und Nordamerika gebucht. Minuten nach dem Start wird die Boeing 737-800 von zwei Raketen getroffen.

Erst Tage später räumt der Iran einen "unbeabsichtigten Abschuss" inmitten der militärischen Konfrontation mit den USA ein. Zunächst hatten die iranischen Behörden von einem technischen Defekt gesprochen. Flugdatenschreiber und Stimmenrekorder blieben bis jetzt aber unter Verschluss.

Die Nachrichtenagentur Insa berichtet über Vorbereitungen, die Flugschreiber für weitere Ermittlungen nach Frankreich zu senden. Dies sei das "wahrscheinlichste Szenario". Die Ukraine hatte zuvor auf eine direkte Aushändigung bestanden und in dieser Woche weitere diplomatische Gespräche mit Teheran hierzu bestätigt.

Keiner der 176 Menschen an Bord hat den Abschuss überlebt. Nach iranischen Angaben waren 147 der Passagiere Iraner, darunter viele mit doppelter Staatsbürgerschaft, 29 waren Bürger der Ukraine, Kanadas, Schwedens und Afghanistans.
© dpa-AFX, aero.de | 04.06.2020 08:49


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