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Rolls-Royce braucht zwei Milliarden Euro

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Rolls-Royce Trent XWB, © Lufthansa

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LONDON - Der britische Triebwerksbauer Rolls-Royce prüft Insidern zufolge Wege, um an Kapital zu kommen.

Damit will das Unternehmen sich gegen eine andauernde Flaute in der Luftfahrtindustrie rüsten, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Die Überlegungen seien jedoch noch in einem frühen Stadium. Die Aktie sackte am Freitagnachmittag auf die Nachricht hin ab, auf Tagessicht notiert sie jetzt rund 5 Prozent schwächer.

Der Konzern erwäge eine Kapitalerhöhung und den Verkauf von Vermögenswerten, sagten die Insider. Die Sparte ITP Aero sei ein möglicher Verkaufskandidat. In einer Kapitalerhöhung könnte der Konzern darauf zielen, 1,5 bis 2 Milliarden Britische Pfund (1,7 bis 2,2 Milliarden Euro) einzuspielen. Rolls-Royce wollte die Informationen nicht kommentieren.

Viele Airline-Manager und die großen Flugzeughersteller Boeing und Airbus erwarten, dass sich das Geschäft mit Fernflügen als letztes von der Krise erholt. Auch sie haben ihre Produktionspläne infolge der Pandemie gekappt - und zwar besonders stark bei den Großraumjets, deren Antriebe oft von Rolls-Royce stammen.
© dpa-AFX, aero.de | 03.07.2020 16:10


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